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Politik

Brandenburg fördert Sprachprojekt für deutsche und polnische Rettungsdienste

Freitag, 5. Juli 2013

Potsdam – Das brandenburgische Landesgesundheitsministerium will die Qualität grenzüberschreitender Rettungsdiensteinsätze verbessern. Deshalb fördert es eine praxisorientierte Sprachfortbildung für Rettungssanitäter und -ärzte aus Deutschland und Polen mit rund 17.523 Euro.

„Gemeinsames Trainieren ist die Basis für zukünftige Einsätze. Ziel ist es, die Kursteilnehmer darauf vorzubereiten, sich in Notfallsituationen untereinander und mit polnischen beziehungsweise deutschen Bürgern in englischer Sprache verständigen zu können“, verdeutlichte Almuth Hartwig-Tiedt, Staatssekretärin für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz im Landesgesundheitsministerium. Darüber hinaus sei ein regelmäßiger fachlicher Austausch der regionalen und überregionalen Verantwortlichen und Akteure notwendig.

Das Projekt „Im Tandem – Rettungsdienst über Grenzen“ wird durch die Landes­rettungsschule Brandenburg sowie das Wojewodschaftsamt Lebuser Land in Polen durchgeführt und stellt laut Hartwig-Tiedt ein „wichtiges Fundament für zukünftige Einsätze“ im deutsch-polnischen Grenzgebiet dar. 

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Durch das Rahmenabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Polen über die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Rettungsdienst waren im Dezember 2011 die ersten gesetzlichen Grundlagen für einen grenzüber­schreitenden Rettungsdienst gelegt worden. Dieses Abkommen muss nun in Form regionaler Kooperationsvereinbarungen zwischen den verantwortlichen Trägern der Rettungsdienste grenzüberschreitend umgesetzt werden. © hil/aerzteblatt.de

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