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Hochschulen

Qualitätspakt Lehre zahlt sich aus

Montag, 8. Juli 2013

Berlin – Der Qualitätspakt Lehre zahlt sich aus. Das ist das Fazit der ersten Programm­konferenz zum Qualitätspakt Lehre am 4. und 5. Juli in Berlin. 3.000 neue Stellen an 186 Hochschulen in Deutschland haben Bund und Länder mit dem Programm für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre demnach geschaffen.

Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sagte in seiner Rede, die neuen Stellen und Aktivitäten in den Hochschulen sorgten für mehr Qualität in Studium und Lehre. Alle zentralen Heraus­forderungen für ein gutes Studium würden in den geförderten Projekten aufgegriffen. Weiter sagte Rachel, gute Lehre müsse dieselbe Wertschätzung erfahren wie gute Forschungsleistungen. Noch nie habe es an den deutschen Hochschulen eine so intensive und breite Debatte über bessere Studienbedingungen gegeben.

Sachsen-Anhalts Wissenschafts- und Wirtschaftsminister Hartmut Möllring (CDU), der auf der Eröffnung der Konferenz die Länderseite vertrat, sagte, die Hochschulen bewiesen bei den Initiativen zur Verbesserung von Betreuung und Lehrqualität viel Engagement und Kreativität.

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Bund und Länder haben im Wintersemester 2011/2012 mit der Förderung zum Qualitätspakt Lehre begonnen. Damit unterstützen sie zusätzlichen Professoren, Mittelbaustellen, Tutorenprogramme, E-Learning-Angebote und Lehrinnovationen. Die Förderung läuft zunächst fünf Jahre. Bei einer positiven Zwischenbegutachtung wollen sie die Förderung bis Ende 2020 verlängern.

Die Regierungschefs von Bund und Ländern haben vor drei Wochen außerdem beschlossen, den Hochschulpakt 2020 zu erweitern. Er soll insbesondere dazu beitragen, der steigenden Nachfrage nach Studienplätzen gerecht zu werden. Die Bundesregierung habe ihre Zusage im Hochschulpakt auf mehr als sieben Milliarden Euro für den Zeitraum 2011 bis 2015 aufgestockt, sagte Rachel.

Das Deutsche Studentenwerk hatte in den vergangenen Monaten kritisiert, Bund und Länder förderten die soziale Infrastruktur für die Studierenden nicht ausreichend. Notwendig seien vor allem preiswerte Wohnraumplätze. © hil/aerzteblatt.de

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