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Neue Frauen- und Hautklinik in Heidelberg

Montag, 8. Juli 2013

Heidelberg – Eine neue Frauen- und Hautklinik hat das Universitätsklinikum Heidelberg eröffnet. Bislang waren die Hautklinik und die Frauenklinik in mehreren Gebäuden auf dem alten Klinikareal. Nun beziehen sie einen gemeinsamen Bau mit einer Fläche von rund 14.000 Quadratmetern.

Die neue Frauen- und -Hautklinik bildet einen weiteren Baustein im sogenannten Heidelberger Klinikring. In diesem liegen Kliniken und Institute enger zusammen als bisher, was die Arbeitsabläufe vereinfachen soll. „Krankenversorgung, Ambulanz, Labors und Pathologie, Logistik und Administration sind dabei ringförmig von innen nach außen angeordnet und mit einem unterirdischen Transportsystem und einer Rohrpostanlage verbunden“, sagte eine Sprecherin des Uniklinikums Heidelberg gegenüber dem Ärzteblatt.

„Von den kurzen Wegen und der noch engeren interdisziplinären Zusammenarbeit aller Kliniken werden unsere Patientinnen und Patienten profitieren“, betonte Guido Adler, Leitender Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Heidelberg.

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Der Vertreter des Finanzministeriums Baden-Württemberg und Leiter des Universi­tätsbauamtes Heidelberg, Rolf Stroux sagte, durch die Fertigstellung des Klinikrings erhalte das Universitätsklinikum Heidelberg eine zukunftsweisende Infrastruktur.

Von den 100 Millionen Euro Baukosten für die Frauen- und Hautklinik und 15,5 Millionen Euro für Medizintechnik und Einrichtung trägt das Klinikum 61 Prozent selbst. Den verbleibenden Teil der Kosten übernimmt das Land Baden-Württemberg. Außerdem unterstützt die Dietmar Hopp Stiftung den Bau mit einer Spende von 5,25 Millionen Euro und einem zinslosen Darlehen von zehn Millionen Euro.

In ihrer Rede dankte die Kaufmännische Direktorin des Universitätsklinikums Heidelberg Irmtraut Gürkan der Dietmar Hopp Stiftung und dem Land Baden-Württemberg für die finanzielle Unterstützung. Vor allem aber sei es dem großen Engagement der Mitarbeiter zu verdanken, dass das Klinikum den großen Eigenanteil der Finanzierung übernehmen könne. © hil/aerzteblatt.de

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