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bvmd kritisiert Berichtsentwurf des Wissenschaftsrates für Halle

Dienstag, 9. Juli 2013

Berlin – Die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland (bvmd) hat den Berichtsentwurf des Wissenschaftsrates zur Universitätsmedizin Halle (UKH) kritisiert. Der Rat empfiehlt darin deutliche Einschnitte für die UKH, zum Beispiel die Grundausbildung der Medizinstudierenden in Halle in den ersten vier Semestern zum Teil aufzugeben und die Forschung dort zu reduzieren.

Laut der bvmd ist das aber der falsche Weg: Halle müsse vielmehr von Anfang an für eine gute Ausbildung sorgen, um junge Menschen für den Beruf und Standort zu begeistern. „In nur drei Jahren Studium tritt kaum eine Identifikation mit dem Studienort ein“, so der Fachschaftsrat Medizin der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Ein geteiltes Studium mache Halle als Studienort unattraktiv.

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Bereits im Mai hat sich die bvmd mit einem offenen Brief an die Landesregierung in Sachsen-Anhalt gewandt und sich gegen Kürzungen ausgesprochen. Die bvmd bezweifelt außerdem, dass die Verlagerung der vorklinischen Ausbildung nach Magde­burg Geld spart, weil auch dort Investitionen nötig seien, wenn mehr Studierende dort Kurse und Vorlesungen besuchten.

Die bvmd hebt hervor, dass der Wissenschaftsrat der Universitätsmedizin in Halle eine „bemerkenswerte Verbesserung der Lehre in den letzten zwei Jahren“ attestiere. „Es ist für uns unverständlich, warum sich dieser Aufschwung in der Lehre nicht in der Empfeh­lung des Wissenschaftsrates niederschlägt“, so der Fachschaftsrat Medizin.


© hil/aerzteblatt.de

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