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Politik

Storm fordert Qualitätskriterien bei Krankenhausvergütung

Mittwoch, 10. Juli 2013

Saarbrücken – Der saarländische Ge­sund­heits­mi­nis­ter Andreas Storm (CDU) fordert mittelfristig eine Orientierung der Vergütungen von Krankenhausleistungen an Qualitäts­kriterien. Für Patienten sei der Behandlungserfolg entscheidend, sagte Storm am Mittwoch in Saarbrücken. Daher müsse die „Qualität der Ergebnisse im Gesundheits­bereich stärker in den Blick” gerückt werden. Dies würde eine Abkehr vom bisherigen System der Fallpauschalen bedeuten, wonach für bestimmte Behandlungen und Operationen ein fester Betrag honoriert wird.

Storm will bei der Entwicklung von Qualitätskriterien nicht nur die unmittelbare Krankenhausbehandlung, sondern auch mögliche Anschlussbehandlungen wie etwa Reha-Aufenthalte miteinbeziehen, wenn es um die Beurteilung von Behandlungsqualität und -erfolg geht.

Der Minister erwartet dabei aber einen langen Diskussionsprozess, um zu allgemein akzeptierten Kriterien zu kommen. «Wir stehen relativ am Anfang beim Thema Qualitätsmessung”, räumte der CDU-Politiker ein. Daher werde es sicherlich noch einige Zeit dauern, bis die Qualität ärztlicher Leistungen „zum zentralen Maßstab für die ärztliche Vergütung” werden könne. © dpa/aerzteblatt.de

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