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Bundeszentrale informiert über sexuell übertragbare Infektionen

Donnerstag, 11. Juli 2013

Berlin – Mit der Ausstellung „Große Freiheit- liebe. lust. leben“ will die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) über die immer noch tabubehafteten Themen HIV und andere sexuell übertragbare Infektionen (sexually transmitted infections, STI) informieren.

Die Mitte Juni in Berlin eröffnete Ausstellung soll mehr Bewusstsein für sexuell übertrag­bare Krankheiten schaffen. Über HIV und Aids sind heutzutage die meisten Menschen informiert. Viele wissen aber nicht, dass STI das Risiko einer HIV-Infektion um ein Zwei- bis Zehnfaches steigern können. Deshalb informiert die BZgA im Rahmen ihrer Aids Prävention verstärkt über STI.

Die Ausstellung zeigt auf unkonventionelle Weise, wie man sich vor übertragbaren Geschlechtskrankheiten schützen kann. Acht Personen erzählen ihre individuelle Lebensgeschichte, mit der sie den Besucher mit den STI und den damit verbundenen Konsequenzen konfrontieren.

„Menschen, die in Deutschland leben, haben in einer offenen Gesellschaft die große Freiheit, eine selbstbestimmte Sexualität zu leben“, sagt Elisabeth Pott, Direktorin der BZgA. „Freiheit bedeutet, Verantwortung für sich und für andere zu übernehmen. Dazu gehört der Schutz vor HIV und STI, denn mit STI kann sich jeder sexuell aktive Mensch anstecken. Die neue Ausstellung ist eine Weiterentwicklung der HIV- und STI- Präventionsansätze im Rahmen der nationalen Gesamtkampagne der BZgA, die neue Seh- und Kommunikationsgewohnheiten aufgreift.“

Bis zum Ende des Jahres ist die Ausstellung noch in Dresden, Erfurt, Schwerin, Hannover, Kiel, Hamburg, Köln und Frankfurt/M. zu sehen. © ol/aerzteblatt.de

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