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Politik

Forschernetzwerk zum sexuellen Kindesmissbrauch gestartet

Dienstag, 16. Juli 2013

Berlin/Bonn – Ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geför­dertes Forschernetzwerk „Sexueller Kindesmissbrauch in Pädagogischen Kontexten“ hat sich gestern in Berlin offiziell gegründet. Rund 60 Wissenschaftler trafen sich dazu im BMBF in Bonn, um sich über ihre Forschungsvorhaben auszutauschen. „Wir müssen die Anzeichen sexualisierter Gewalt besser erkennen, um adäquaten Schutz und Hilfe bieten zu können. Dies erfordert Fachwissen und Netzwerke, die effizient zusammenarbeiten, um das gemeinsame Ziel schnellstmöglich zu erreichen“, sagte Staatssekretärin Cornelia Quennet-Thielen.

Das Netzwerk soll Faktoren identifizieren, die sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen begünstigen beziehungsweise verhindern, vor allem in Schule, Kindergarten und anderen Institutionen.

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Das BMBF hatte sich bei der Arbeit am Runden Tisch gegen sexuellen Missbrauch zum Ziel gesetzt, den Aufbau einer entsprechenden Forschungslandschaft gezielt zu fördern. Hierfür hat das Ministerium insgesamt rund 32 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

Das neue Netzwerk ergänzt ein bereits im September 2012 gegründetes Netz mit Wissenschaftlern aus dem Gesundheitsbereich – beide sollen eng zusammenarbeiten und Kindern und Jugendlichen mehr Schutz vor sexuellen Übergriffen bieten. © hil/aerzteblatt.de

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Clemens-X
am Mittwoch, 17. Juli 2013, 12:17

Es gibt Gewalt - aber keinen „Missbrauch”, weil sonst „Gebrauch” OK wäre!

Wann endlich wird sich auch in den Gehirnen der „Fachkreise” die Erkenntnis und Einsicht durchsetzen, dass es niemals Missbrauch geben kann!
Wenn Sie den Begriff „sexuellen Missbrauch” in seinem Wortsinn verstehen, dann impliziert dieser Begriff, dass es durchaus als Gegenpol „sexuellen Gebrauch” gibt und dass dieser demnach wohl legitim und menschlich OK sei!

Das bedeutet, dass der „Gebrauch” eines Menschen in Ordnung sein kein. — Egal ob Missbrauch oder Gebrauch… die damit verbundenen Handlungen richten sich immer gegen die Würde des Menschen.

Wenn wir es zulassen, dass Worte zunehmend ihre wirkliche Bedeutung verlieren oder dass die Wortbedeutungen absichtlich manipulativ verändert werden, fördern wir letztlich Strukturen, die uns Orwell in seinem 1984 bereits präsentiert hat.

Ich habe eine sehr gute Therapie gebraucht, um mich von den Auswirkungen psychischer und körperlicher Gewalt befreien zu können und jetzt als Heilpraktiker der Psychotherapie andere Menschen bei derartiger Befreiung begleiten zu können. Voraussetzung davon war u.a., dass ich mich auch mit der Sprach- / Wortbedeutung intensiv beschäftigt habe. Einige Teile der „Schwarzen Pädagogik” beruhen auf der missbräuchlichen Verwendung von Worten. Daher weiß ich, dass ein sensibler Umgang mit Sprache auch in der Therapie extrem wichtig ist.

Ich bitte dringend alle Kollegen darum, das Wort Missbrauch ersatzlos zu streichen und durch Gewalt zu ersetzen. Pathologisch sehe ich z.B. die Unterscheidung sexuelle, körperliche und psychische Gewalt.

Clemens M. Hürten - Lebenslust jetzt! - Rottweil
LNS

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