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Charité gedenkt mit Säulenausstellung Opfern des Nationalsozialismus

Donnerstag, 18. Juli 2013

Berlin – Im Rahmen des Berliner Themenjahres „Zerstörte Vielfalt“ gedenkt die Charité – Universitätsmedizin Berlin ihrer im Nationalsozialismus vertriebenen und zu Tode gekommenen Mitarbeiter, Ärzte und Wissenschaftler mit zwei Gedenksäulen.

Auf einer Säule sind die Namen der bisher 180 ermittelten Charité-Mitglieder mit ihren biografischen Eckdaten zu lesen. Eine Erläuterung führt in das Thema Ausgrenzung und Vertreibung an der Charité ein. Auf der zweiten Gedenksäule stehen sechs Biografien exemplarisch für die Schicksale der Verfolgten. In etwa drei Monaten sollen dort sechs weitere Lebensläufe vorgestellt werden.

1933-1938-1945: Berliner Themenjahr

Ein Projekt bringt die zerstörerischen Folgen des Nationalsozialismus auf die Straße. Ein ungewöhnliches Projekt wird derzeit in Berlin realisiert: Im Stadtbild wird an zahllosen Orten an die Folgen der NS-Zeit erinnert.

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Das Berliner Themenjahr 2013 mit dem Titel „Zerstörte Vielfalt“ setzt sich mit der von den Nationalsozialisten nach 1933 zerstörten gesellschaftlichen Vielfalt Berlins auseinander. Unter der Überschrift „Das Themenjahr Open-Air“ wurden an ausgewählten Orten in Berlin verschiedene Säulen-Ausstellungen installiert. Diese Stadtmarkierungen werfen als thematische Ausstellungen – jeweils vom historischen Ort ausgehend – Schlaglichter auf die Geschichte Berlins in der NS-Zeit. © hil/aerzteblatt.de

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