Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Hochschulen

Uniklinik München erhält bayerischen Organspendepreis

Freitag, 26. Juli 2013

München – Gemeinsam mit der Klinik Weilheim und des Leopoldina Krankenhauses der Stadt Schweinfurt GmbH wurde das Klinikum der Universität München für seinen Einsatz in der Organspende mit dem Bayerischen Organspendepreis geehrt. Der Bayerische Gesundheitsminister Marcel Huber und der Geschäftsführende Arzt der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO), Thomas Breidenbach, überreichten die Auszeich­nungen auf der 13. Jahrestagung der bayerischen Transplantations­beauftragten in München.

„Für die Menschen, die dringend auf eine Organspende warten, war das vergangene Jahr eine besondere Belastungsprobe. Umso wichtiger ist es, das Vertrauen in die Transplantationsmedizin und in die Fachkompetenz der Kliniken wieder zurückzu­gewinnen“, betonte Landesgesundheitsminister Huber.

Dabei seien vor allem die Ärzten und Pflegemitarbeiter auf den Intensivstationen der Krankenhäuser gefordert. Ihrem Einsatz sei es zu verdanken, dass dringend auf ein Spenderorgan wartende Patienten gerettet werden könnten. „ Organspende rettet Leben und ist gelebte Nächstenliebe. Deshalb gilt es auch weiter mit vereinten Kräften für eine höhere Spendenbereitschaft zu werben“, betonte Minister Huber.

„Dieser Preis geht an das Klinikum, an alle Ärzte und Pflegende auf den Intensiv­stationen und in den Operationsabteilungen, die sich für die Organspende einsetzen und engagieren“, dankte Josef Briegel aus der Klinik für Anästhesiologie am Klinikum der Universität München seinen Kollegen. Zudem würdigte er auch die Angehörigen, die durch ihre Entscheidung in schwerer Stunde „anderen schwer kranken Menschen ein neues Leben ermöglichen“.

Kriterien für die Vergabe des Bayerischen Organspendepreises sind die Unterstützung der Transplantationsbeauftragten durch die Klinikleitungen, die Fortbildung des Klinikpersonals sowie die Erarbeitung von Leitlinien und Verfahrensschritten für den Akutfall Organspende. © hil/aerzteblatt.de

Anzeige
Themen:

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Loewenherz
am Samstag, 27. Juli 2013, 23:49

schön und gut, aber welches...

Liebe Ärzteblattredaktion, einmal mehr ein Beitrag der so schwammig formuliert ist, dass er wenig aussagt. Es gibt in München 2 Universitäten, beide das medizinstudium anbietend. Handelt es sich nun um die Kliniken Innenstadt und Großhadern (Ludwig-Maximilian-Universität), oder rechts der Isar (technische Universität München)?
Letzteres wäre überraschend, da gerade dort erst vor kurzem ein Transplant-"Skandal" aufgedeckt wurde....
somit nicht unrelevant!
-bitte um Aufklärung!

Nachrichten zum Thema

26.04.17
München – Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) und das Bayerische Gesundheitsministerium wollen beim nächsten Spieltag im Amateurfußball für Organspenden werben. „Das Thema Organspende geht die ganze......
25.04.17
Dresden – Sachsens Regierung will mehr Menschen für eine Organtransplantation gewinnen. Dem dient auch eine Gesetzesnovelle zum Transplantationsgesetz, über die Gesundheitsministerin Barbara Klepsch......
18.04.17
Organspenden gehen im ersten Quartal leicht zurück
Berlin – Die Zahl der postmortalen Organspenden in Deutschland ist im ersten Quartal 2017 im Vergleich zum Vorjahr weiter leicht gesunken. Das geht aus vorläufigen Zahlen der Deutschen Stiftung......
18.04.17
Kapstadt – Eine makabre Kinowerbung hat in Südafrika zu einem deutlich Anstieg von Organspenderegistrierungen geführt. In dem Spot wirbt eine fiktive „New Day Clinic“ in Kapstadt für eine......
07.04.17
Bremen – Die Krankenkasse Barmer hat gefordert, die Zahl der Transplantationszentren um mehr als die Hälfte zu reduzieren. „Wir benötigen keine 50, sondern maximal 20 Transplantationszentren in......
02.03.17
Minneapolis – US-Forscher haben einen möglichen Ansatz zur längeren Aufbewahrung von Spenderorganen entwickelt. Im Labor gelang es ihnen, tierische Gewebeteile mit einem besonderen Verfahren schonend......
31.01.17
Organspende: Hohe Bereitschaft, wenig Vertrauen
Hamburg – Die grundsätzliche Bereitschaft zur Organspende in Deutschland ist hoch, auch wenn die tatsächlichen Spenderzahlen im vergangenen Jahr auf einen Tiefststand gefallen sind. Das geht aus einer......

Fachgebiet

Anzeige

Themen suchen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Y
Z
Suchen

Weitere...

Login

Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

E-Mail

Passwort

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Anzeige