NewsVermischtesOlympischer Sportbund startet Gesundheitsprojekt für ältere Migranten
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Vermischtes

Olympischer Sportbund startet Gesundheitsprojekt für ältere Migranten

Freitag, 26. Juli 2013

Berlin –  Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) will mit einem neuen Projekt ältere Migranten für bewegungsorientierte Sportangebote in Sportvereinen gewinnen. Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG)  fördert das Projekt „Zugewandert und geblieben – Zielgruppenspezifische Gesund­heits­förder­ung mit dem besonderen Fokus auf ältere Frauen und Männer mit Migrationshintergrund" in den kommenden drei Jahren mit 655.000 Euro.

 „Gezielte Gesund­heits­förder­ung und Prävention in jedem Lebensalter werden in einer Gesellschaft des längeren Lebens immer wichtiger. Ältere Migranten werden bislang jedoch nur unzureichend von gesundheitsfördernden Angeboten erreicht“, erklärte Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Daniel Bahr  zum Start des Projekts. Er lobte die Initiative des DOSB als wichtigen Beitrag für Gesund­heits­förder­ung und Integration dieser Bevölkerungsgruppe.

Das Projekt zielt darauf ab, erfolgversprechende Angebote zur Gesund­heits­förder­ung älterer Migranten zu entwickeln, zu erproben und möglichst flächendeckend zu etablieren. Dazu gilt es auch, zielgruppenspezifische Angebote und Maßnahmen des organisierten Sports zu konzipieren und die Mitgliedsverbände und Vereine des DOSB für die Belange älterer Menschen mit Migrationshintergrund zu sensibilisieren. „Älteren Migranten sind Bewegung, Spiel und Sport als Teil gesundheitsorientierter Lebens­gestaltung oft unbekannt“, verdeutlichte DOSB-Vizepräsidentin Ilse Ridder-Melchers den erhöhten Kommunikationsbedarf.

Anzeige

Um die Erwartungen und Bedürfnisse der Zielgruppe optimal berücksichtigen zu können, sind von Beginn an Migrantenverbände und andere Partner in das Projekt involviert. „Dies ist von Bedeutung, damit die Menschen mit all ihren Anliegen und Interessen mitgenommen und langfristig für einen gesunden Lebensstil und damit auch für den Vereinssport begeistert werden können“, so Ridder-Melchers. Das Institut für Sport­wissenschaft und Sport der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg begleitet und evaluiert das Projekt in den kommenden drei Jahren. © hil/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

3. Juli 2020
Berlin – Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) nimmt die EU-Staaten bei der Seenotrettung in die Pflicht. „Vor dem Hintergrund des zu erwartenden Anstiegs der Abfahrten über den Sommer brauchen wir
Seehofer dringt auf mehr Beteiligung der EU-Staaten bei Seenotrettung
1. Juli 2020
New York – Angesichts der fortschreitenden Klimakrise macht Deutschland einen Vorstoß für ein entsprechendes Frühwarnsystem bei den Vereinten Nationen (UN). Die UN müsse in die Lage versetzt werden,
Deutschland will UN-Frühwarnsystem für Kampf gegen Klimakonflikte
25. Juni 2020
Berlin – Tausende Migranten klagen gegen eine deutsche Abschiebesonderregelung in der Coronakrise. Das geht aus einer Auskunft des Bundesinnenministeriums an die Bundestagsfraktion der Grünen hervor.
Coronakrise: Migranten klagen gegen Sonderregelung bei Abschiebung
25. Juni 2020
Luxemburg – Fehlende Kapazitäten in Aufnahmezentren dürfen nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) nicht dazu führen, dass schutzsuchende Migranten in Haftanstalten untergebracht
EuGH: Schutzsuchende Migranten dürfen nicht aus Platzmangel in Haft
19. Juni 2020
Berlin – Die Bundesregierung gedenkt anlässlich des morgigen Weltflüchtlingstages an der Opfer von Flucht und Vertreibung weltweit. „Die Erfahrungen aus unserer eigenen Geschichte sind uns Mahnung für
Bundesregierung gedenkt der Opfer von Flucht und Vertreibung
19. Juni 2020
Kassel – Nach 20 SARS-CoV-2-Fällen in einer Geflüchtetenunterkunft sind in Kassel 60 Menschen in Quarantäne. Es handele sich um den bisher größten Ausbruch in der Stadt, sagte Gesundheitsdezernentin
60 Menschen in Quarantäne nach Ausbruch in Flüchtlingsheim
18. Juni 2020
Genf – Die Zahl der Menschen auf der Flucht steigt weltweit immer weiter. Ende vergangenen Jahres war rund ein Prozent der Weltbevölkerung wegen Kriegen, Gewalt, Konflikten oder Angst vor Verfolgung
LNS

Fachgebiet

Stellenangebote

    Anzeige

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER