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Olympischer Sportbund startet Gesundheitsprojekt für ältere Migranten

Freitag, 26. Juli 2013

Berlin –  Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) will mit einem neuen Projekt ältere Migranten für bewegungsorientierte Sportangebote in Sportvereinen gewinnen. Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG)  fördert das Projekt „Zugewandert und geblieben – Zielgruppenspezifische Gesund­heits­förder­ung mit dem besonderen Fokus auf ältere Frauen und Männer mit Migrationshintergrund" in den kommenden drei Jahren mit 655.000 Euro.

 „Gezielte Gesund­heits­förder­ung und Prävention in jedem Lebensalter werden in einer Gesellschaft des längeren Lebens immer wichtiger. Ältere Migranten werden bislang jedoch nur unzureichend von gesundheitsfördernden Angeboten erreicht“, erklärte Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Daniel Bahr  zum Start des Projekts. Er lobte die Initiative des DOSB als wichtigen Beitrag für Gesund­heits­förder­ung und Integration dieser Bevölkerungsgruppe.

Das Projekt zielt darauf ab, erfolgversprechende Angebote zur Gesund­heits­förder­ung älterer Migranten zu entwickeln, zu erproben und möglichst flächendeckend zu etablieren. Dazu gilt es auch, zielgruppenspezifische Angebote und Maßnahmen des organisierten Sports zu konzipieren und die Mitgliedsverbände und Vereine des DOSB für die Belange älterer Menschen mit Migrationshintergrund zu sensibilisieren. „Älteren Migranten sind Bewegung, Spiel und Sport als Teil gesundheitsorientierter Lebens­gestaltung oft unbekannt“, verdeutlichte DOSB-Vizepräsidentin Ilse Ridder-Melchers den erhöhten Kommunikationsbedarf.

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Um die Erwartungen und Bedürfnisse der Zielgruppe optimal berücksichtigen zu können, sind von Beginn an Migrantenverbände und andere Partner in das Projekt involviert. „Dies ist von Bedeutung, damit die Menschen mit all ihren Anliegen und Interessen mitgenommen und langfristig für einen gesunden Lebensstil und damit auch für den Vereinssport begeistert werden können“, so Ridder-Melchers. Das Institut für Sport­wissenschaft und Sport der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg begleitet und evaluiert das Projekt in den kommenden drei Jahren. © hil/aerzteblatt.de

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