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Umfrage: Nur knapp jeder Dritte hat Vertrauen in Organspende-System

Freitag, 26. Juli 2013

Leipzig – Nur knapp jeder dritte Bundesbürger hat noch Vertrauen in das System der Organspende. Das ergab eine deutschlandweite Umfrage der Leipziger Volkszeitung vom Samstag. Zwei Drittel (65 Prozent) sind sich nach den Organspendeskandalen in Göttingen, Regensburg, Leipzig und München nicht mehr sicher, ob bei den Transplantationen alles mit rechten Dingen zugeht.

Auch die Spendenbereitschaft ist nicht sehr hoch. Nur jeder vierte Erwachsene hat laut Umfrage einen Spenderausweis, darunter vor allem 18- bis 49-Jährige und deutlich mehr Frauen (28 Prozent) als Männer (22 Prozent). Gut vier von zehn Bundesbürgern (41 Prozent) wären grundsätzlich zwar bereit zu spenden, können sich aber noch nicht zum Ausfüllen eines Spenderausweises durchringen.

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Für ein Viertel kommt eine Organspende dagegen überhaupt nicht infrage, darunter vor allem Menschen im Rentenalter, aber auch jeder Vierte zwischen 18 und 29 Jahren. Ein Teil der Befragten wollte sich jeweils nicht dazu äußern. Das Leipziger Institut für Marktforschung befragte vom 12. bis 22. Juli telefonisch 1.000 repräsentativ ausgewählte Erwachsene aus dem gesamten Bundesgebiet. © afp/aerzteblatt.de

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