NewsVermischtesPatient stirbt an Fentanyl-Pflaster
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Vermischtes

Patient stirbt an Fentanyl-Pflaster

Montag, 29. Juli 2013

München – Wegen fahrlässiger Tötung eines Patienten ist ein Bereitschaftsarzt am Montag vom Amtsgericht München zu einer Geldstrafe von 6.000 Euro verurteilt worden. Der 57-jährige Mediziner hat einem Reiseunternehmer aus Bremen gegen einen Hexenschuss ein Fentanyl-Pflaster verabreicht. Der 46 Jahre alte Patient starb nach fünf Tagen an Sauerstoffmangel des Gehirns. Fentanyl ist ein starkes Schmerzmittel, das dem Betäubungsmittelgesetz unterliegt. Sein Einsatz war in diesem Fall laut Urteil völlig fehl am Platz.

Der Unternehmer hatte sich im Februar 2011 beim Abbau seines Standes auf einer Freizeitmesse in München überhoben. Beim Eintreffen des Angeklagten im Hotel war der 46-Jährige kaum bewegungsfähig und extrem empfindlich gegen Berührungen. Er sprach aktuell von einem Hexenschuss und berichtete von einer früheren Untersuchung im Computer-Tomographen wegen Verdachts eines Bandscheibenvorfalls.

Anzeige

Der Bereitschaftsarzt spritzte Morphin und ließ das mehrere Tage wirksame Pflaster da. Der Angeklagte will den Patienten auf die Risiken des unters Betäubungsmittelgesetz fallenden Fentanyls hingewiesen haben: „Ich sagte ihm, er solle mich vor der Anwendung unbedingt anrufen.”

Tags darauf fand das Hotelpersonal den Gast in seinem Zimmer nicht mehr ansprechbar vor. Der Notarzt reanimierte ihn, doch im Krankenhaus fiel der Patient ins Koma und starb nach fünf Tagen. Nach Angaben der Witwe war ihr Mann sehr sportlich und kerngesund. Laut Gutachten war der Tod des Unternehmers eine Folge der Fentanyl-Behandlung. Diese sei bei den angegebenen Beschwerden nicht angebracht gewesen. © dpa/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Avatar #115734
Dr Sommer
am Freitag, 7. Dezember 2018, 18:41

Fehlurteil

Wir Ärzte müssen uns darauf verlassen können dass die Medikamente sicher sind.
Für nicht funktionnierende Pflaster die den ganzen Wirkstoff auf einmal abgeben, trägt nicht der Arzt die Schuld, sondern der Hersteller. Man verlässt sich darauf dass ein Produkt das tut was es soll, sonst kann man seine Arbeit nicht tun. Und wenn immer wieder Todesfälle wegen dieser Pflaster auftreten, dann muss der Hersteller diese Pflaster aus dem Verkehr ziehen...
Was ist das für eine Argumentation, der Arzt muss bestraft werden, weil die Indikation nicht gegeben ist, man kann doch nicht einen Todesfall aufgrund einer Indikation rechtfertigen.
Soll man daraus ableiten, dass wenn das Febtanyl pflaster indiziert gewesen wäre der Todesfall weniger schlimm gewesen wäre...
Ich kann nur den Kopf schütteln über soviel Dummheit...
Avatar #115734
Dr Sommer
am Donnerstag, 6. Dezember 2018, 19:48

Fehlurteil

Ich würde durchaus einem jüngeren patienten mit chronischen Schmerzen eher ein Fentanylpflaster verabreichen als Tabletten. Das Risiko einer versehentlichen Überdosierung mit Tabletten, die sehr schnell sehr hohe Spiegel erreichen können, ist um ein vielfaches höher ( die patienten nehmen eine Tablette nach der anderen)...Die Pflaster sind schon eine sichere Sache, wenn man sie richtig anwendet, ich vermute ein Herstellungsfehler..
Die Verabreichung starker Opioide rechfertigt sich nicht aufgrund der Diagnose, sonder aufgrund der Stärke der Schmerzen....also egal ob Tumorschmerz
oder Bandscheibenvorfall, alleine die Stärke der Schmerzen sind ausschlaggebend.
Also Tumorschmerz: keine starken schmerzen keine opioide , starke schmerzen opioide.... das gleiche gilt für Bandscheibenvorfälle...
Ärzte die berechtigt sind Btm Medikamente zu verschreiben dürfen sie nach meinem Empfinden, klarerweise auch verabreichen und davon gehe ich hier in diesem Fall auch aus...
Leitlinien sind keine Gesetzte die man Punkt für Punkt befolgen muss. Es sind halt Leitlinien, die dazu verleiten sollen in eine gewisse Richtung zu denken....
In der Medizin ist man nie auf der sicheren Seite, man muss immer rechtfertigen können was man getan hat und wieso..
Ich finde dieses Urteil mit dieser aufgeführten Begründung eine Farce..
Bei solchen Urteilen wundert es mich nicht dass viele Ärzte keine Verantwortung mehr übernehmen wollen,sich damit begnügen die patienten an andere Ärzte zu verweisen, rezeptpflichtige Medikamente weitgehend meiden und generell es vermeiden Hand am Patienten aufzulegen, um schlicht und einfach nicht belangt zu werden...
Wenn ich für sowas belangt werden würde, dann würde ich ganz einfach meinen Job an den Nagel hängen...


Avatar #115734
Dr Sommer
am Donnerstag, 6. Dezember 2018, 18:19

Fentanyl

Das überlassen eines Fenranylpflaster an sich finde ich nicht strafbar. Strafbar finde ich wenn man dem patienten nicht sagt, dass man nicht warm duschen soll...Der Patient kann ja auch warm duschen nachdem das pflaster aufgeklebt wurde. Die Patienten gehen normalerweise selbst mit Rezept die pflaster in die Apotheke holen, also was soll da strafbar sein....
Opioide sind indiziert für starke Schmerzen...es geht nicht un die Natur der schmerzen sondern um die Stärke der Schmerzen...
Es hat auch nichts damit zu tun ob man dement ist oder nicht schlucken kann, sondern um die kinetik, das pflaster wirkt langsam, lange aber dafür nicht so stark, also eher für chronische schmerzen, bez schmerzen die schon eine zeit anhalten...eine tablette hat eine andere kinetik, tabletten in nicht retardierter form wirken kürzer aber in der Regel stärker ( erreichen in der Regel höhere Blutspiegel) und sind eher für akute schmerzen sinvoll....
Avatar #115734
Dr Sommer
am Donnerstag, 6. Dezember 2018, 18:14

Fentanyl

Das überlassen eines Fenranylpflaster an sich finde ich nicht strafbar. Strafbar finde ich wenn man dem patienten nicht sagt, dass man nicht warm duschen soll...Der Patient kann ja auch warm duschen nachdem das pflaster aufgeklebt wurde. Die Patienten gehen normalerweise selbst mit Rezept die pflaster in die Apotheke holen, also was soll da strafbar sein....
Opioide sind indiziert für starke Schmerzen...es geht nicht un die Natur der schmerzen sondern um die Stärke der Schmerzen...
Es hat auch nichts damit zu tun ob man dement ist oder nicht schlucken kann, sondern um die kinetik, das pflaster wirkt langsam, lange aber dafür nicht so stark, also eher für chronische schmerzen, bez schmerzen die schon eine zeit anhalten...eine tablette hat eine andere kinetik, tabletten in nicht retardierter form wirken kürzer und sind eher für akute schmerzen sinvoll....
Avatar #79783
Practicus
am Dienstag, 27. November 2018, 15:20

Leider

fehlt die ganz wichtige Angabe der Dosierung des Pflasters. Abgesehen davon, dass die Überlassung eines Fentanylpflasters ein "unerlaubtes in Verkehr Bringen von BtM" darstellt und als solches bereits strafbar ist. Egal, durch welche missbräuchliche Verwendung der Tod eintrat, der Kollege muss sich die unerlaubte Abgabe als todesursächlich zuschreiben lassen.
Ich hatte selbst mal einen Bandscheibenvorfall und kann daher die Verabreichung eines parenteralen Opioids durchaus nachvollziehen - aber die Überlassung eines Fenta-Pflasters ist sehr fragwürdig. Einmal heiß duschen oder in eine lindernde heiße Badewanne legen, kann da schon tödlich enden.
Einfach die gute alte Opioid-Regel befolgen: "by the mouth, by the clock", und man ist auf der sicheren Seite.
Die Pflaster sind eigentlich eine Applikationsform für Menschen, die nicht richtig schlucken können oder durch eine pünktliche Einnahme überfordert sind. Gesunde Erwachsene fallen nicht darunter!
Avatar #115734
Dr Sommer
am Dienstag, 27. November 2018, 12:15

Fehlurteil

Ich finde ein Fentanyl Pflaster kann sehrwohl indiziert sein für schwere Bandscheibenvorfälle. Das habe ich auch schon verschrieben nachdem Fortecortin, Tramal, Voltaren, Lyrica, Redomex u.s.w nicht funktionniert haben. (Dafalgan und Novalgin taugen sowieso nichts für schwere Bandscheibenvorfälle, braucht man gar nicht zu versuchen). Ein Fentanyl Pflaster in niedriger Dosierung ist schon ein sicheres Medikament. Es sei denn der Pflaster ist beschädigt. Wenn es zu einem Todesfall gekommen ist, dann wurde der ganze Wirkstoff auf einmal aufgenommen und da muss man sich schon die Frage stellen ob das Pflaster nicht vor vornherein defekt war. Vielleicht sollte man den Hersteller des Pflasters in Verantwortung ziehen, nicht der Arzt. Wir Ärzte versuchen zu helfen, mit den Mitteln das wir zu Verfügung haben und zu diesen Mitteln zählen auch Fentanyl Pflaster. Dass irgendwelche Experten, Gutachter, die den Patienten nicht einmal untersucht beziehungsweise gesehen haben, im nachhinein meinen zu wissen, die Behandlung sei nicht indiziert gewesen, finde ich lächerlich. Opioide sind für sehr starke Schmerzen indiziert und Bandscheibenvorfälle können sehr wohl sehr starke Schmerzen verursachen und das kann ein Gutachter im nachhinein ohne den Patienten gesehen zu haben, nicht beurteilen.
Avatar #115734
Dr Sommer
am Dienstag, 27. November 2018, 12:13

Fehlurteil

Ich finde ein Fentanyl Pflaster kann sehrwohl indiziert sein für schwere Bandscheibenvorfälle. Das habe ich auch schon verschrieben nachdem Fortecortin, Tramal, Voltaren, Lyrica, Redomex u.s.w nicht funktionniert haben. (Dafalgan und Novalgin taugen sowieso nichts für schwere Bandscheibenvorfälle, braucht man gar nicht zu versuchen). Ein Fentanyl Pflaster in niedriger Dosierung ist schon ein sicheres Medikament. Es sei denn der Pflaster ist beschädigt. Wenn es zu einem Todesfall gekommen ist, dann wurde der ganze Wirkstoff auf einmal aufgenommen und da muss man sich schon die Frage stellen ob das Pflaster nicht vor vornherein defekt war. Vielleicht sollte man den Hersteller des Pflasters in Verantwortung ziehen, nicht der Arzt. Wir Ärzte versuchen zu helfen, mit den Mitteln das wir zu Verfügung haben und zu diesen Mitteln zählen auch Fentanyl Pflaster. Dass irgendwelche Experten, Gutachter, die den Patienten nicht einmal untersucht beziehungsweise gesehen haben, im nachhinein, die Behandlung sei nicht indiziert, finde ich lächerlich. Opioide sind für sehr starke Schmerzenindiziert und bandscheibenvorfälle können sehr wohl sehr starke Schmerzen verursachen und das kann ein Gutachter im nachhinein ohne den Patienten gesehen zu haben, nicht beurteilen.
Avatar #669761
Hanschmitz
am Donnerstag, 22. August 2013, 13:01

zustimmung

Ich muss den Thread-Steller da zustimmen.
Avatar #110206
kairoprax
am Mittwoch, 21. August 2013, 21:13

dieses Urteil ist in meinen Augen ein Fehlurteil ...


... der womöglich sogar eine Fehldiagnose zugrunde liegt.
Den Kollegen Bereitschaftsarzt bitte ich um Nachsicht wegen dieser Unterstellung, aber Fehldiagnosen machen die ehrlicheren von uns alle.

Man sollte aufmerksam die "extreme Empfindlichkeit gegen Berührung" beachten. Möglicherweise ist sie ein Hinweis auf ein bereits bestanden habendes zentrales Geschehen und garnicht auf einen Bandscheibenschaden, wie der Patient es vorgegeben hat.
Was man unter "kaum bewegungsfähig" verstehen kann, ist ebenfalls unklar. Ein Bandscheibenpatient ist durchaus bewegungsfähig, nur nicht in der Region, die lädiert ist. Hier erlaubt die Beschreibung aus der Ferne keine echten Schlüsse, aber hier würde ich nachhaken wollen.

Die Bewegungsunfähigkeit und Hyperästhesie könnte zum Beispiel auf eine Meningenreizung, welcher Ursache auch immer, hinweisen. Möglich auch, daß bereits verabreichte oder eingenommene Substanzen dafür verantwortlich sind, etwa Benzodiazepine oder Codein.

Zweifelsohne ist der Befund, so wie er da in wenigen Sätzen steht, abklärungsbedürftig. Die reine Gabe eines Morphins löst allenfalls das Schmerzproblem, und außerdem allenfalls für eine gewisse Zeit. Ich bin mir aber auch sicher, daß ein normaler Bereitschaftsarzt auf die zwei Themen, nämlich der weiterführenden Diagnostik hier und der Analgesie da eingegangen sein wird.

Jetzt aber grundsätzlich zur Frage der Analgesie.
Der Kollege Bereitschaftsarzt ist wie jeder Bereitschaftsarzt immer in einer Situation, in der er beinahe nur Fehler begehen kann.

Vermutlich hätte ich eine Kombination aus Diclofenac und Dexamethason gegeben.

Aha! werden jetzt einige sagen, das widerspricht der einen oder anderen Leitlinie. Wäre der weitere Verlauf so gewesen, wie er war, hätte mir ein Gutachter genau das entgegengehalten und ich wäre verurteilt worden. Leider äußern sich Gutachter selten so, daß sie verbindliche Therapien vorschlagen, saondern sie mißbilligen nur die eben gewählte.

Vielleicht war dieser Leitliniengedanke über die parenterale Gabe eines NSRA ja auch der, welcher den Kollegen zum Griff zum Opioid getrieben hat. Was wiederum zeigt, wie gefährlich Leitlinien sind.

Ein Fehlurteil ist dieses Urteil aber nicht wegen der Zweifel medizinischer Art, wie ich sie eben genannt habe, sondern deswegen, weil offensichtlich ein beratendes Gespräch über die Therapie stattgefunden hat und man unterstellen kann, daß der Patient dem zugestimmt hat.

Das Fentanyl erst verwenden, wenn ein Anruf stattgefunden hat - also nachdem feststand, ob das Morphin gewirkt hat - spricht sehr deutlich für ein solches aufklärendes Gespräch.

Wenn man jetzt wieder zurückkommt auf die medizinischen Zweifel an der Diagnose und eine zentrale Ätiologie, kann es durchaus so gewesen sein, daß der Patient nach dem Gehen des Kollegen die Übersicht verloren hat, vielleicht eingetrübt oder benommen war, und dann das Pflaster geklebt hat. Das weitere Geschehen mag dann dem Fentanyl zuzuschreiben sein oder der möglicherweise zugrunde liegenden Krankheit - welch ein Gutachter ist in der Lage, das tatsächlich ohne Zweifel zu sagen?

Ich schreibe das, weil ich das Urteil aus dem Gelesenen und spärlich genaug Dargestellten für ein Fehlurteil halte. Ich tue es aber auch aus Solidarität mit dem Kollegen, da ich selbst Bereitschaftsarzt bin und weiter sein will, mit meinem festen Willen, richtig oder wenigstens angemessen zu handeln. Und mit meinem Widerwillen, in solche Situationen zu geraten.

Dr.Karlheinz Bayer, Bad Peterstal
LNS

Nachrichten zum Thema

7. Dezember 2018
Frankfurt am Main – Die Staatsanwaltschaft Frankfurt beschäftigt sich mit dem Leber­trans­plan­tations­pro­gramm der Frankfurter Universitätsklinik. Hintergrund ist, dass die für die Prüfung der
Staatsanwaltschaft prüft Transplantationsprogramm der Universitätsklinik Frankfurt
7. Dezember 2018
Bremen – Krankenkassen müssen unter Umständen auch sehr hohe Kosten für eine Behandlung im Ausland bezahlen. Das entschied das Sozialgericht Bremen zugunsten eines lebensbedrohlich kranken
Krankenkasse muss Kosten für Behandlung in USA bezahlen
7. Dezember 2018
Offenburg – Knapp vier Monate nach dem gewaltsamen Tod eines Arztes in Offenburg hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen den mutmaßlichen Täter erhoben. Der junge Mann, ein Asylbewerber aus Somalia,
Arzt in Offenburg getötet: Staatsanwaltschaft erhebt Anklage
6. Dezember 2018
Erfurt – Das Bundesarbeitsgericht in Erfurt (Az.: 10 AZN 490/18) hat eine Rechtsbeschwerde von Asklepios gegen ein Urteil des Landesarbeitsgerichts Niedersachsen zur Frage nach tariflichem
Bundesarbeitsgericht verwirft Asklepiosklage wegen Streits um Zusatzurlaub für Ärzte
27. November 2018
Midyat/Oldenburg – Die türkischen Behörden haben ein weiteres mögliches Opfer des bereits verurteilten Patientenmörders Niels H. exhumiert. Die Zeitung Hürriyet berichtete, im südtürkischen Midyat
Weiteres mutmaßliches Opfer von Niels H. in der Türkei exhumiert
21. November 2018
Leverkusen/San Francisco – Bayer ist wie angekündigt gegen die millionenschwere Verurteilung im Glyphosat-Prozess in den USA in die nächste Instanz gegangen. „Wir sind weiterhin davon überzeugt, dass
Bayer legt Berufung gegen Glyphosat-Urteil in den USA ein
20. November 2018
Gießen – Der Fall der wegen verbotener Werbung für Schwangerschaftsabbrüche verurteilten Ärztin Kristina Hänel kommt vor das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt. Gegen das Berufungsurteil des
LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

Anzeige
NEWSLETTER