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Hospital Engineering Labor: Testfeld Krankenhaus

Mittwoch, 31. Juli 2013

Automatische Dokumentation mit RFID-Funkchips und ein mobiler OP-Tisch, der weniger Umbettungen erfordert, entlasten das OP-Personal.  ©Markus Steur/Fraunhofer

Duisburg - Im Fraunhofer-inHaus-Zentrum in Duisburg hat das „Hospital Engineering Labor“ Mitte Juli 2013 seine Arbeit aufgenommen. Auf der Forschungs- und Koopera­tionsplattform wird erprobt, wie sich Kliniken aufstellen und organisieren müssen, um künftig effizient und wettbewerbsfähig bleiben zu können. Das Testfeld bietet Anwendern, Herstellern und Wissenschaftlern auf rund 350 Quadratmetern eine Entwicklungs- und Testumgebung mit Operationssaal, Patienten-, Schwestern- und Arztzimmer, Reha­bereich mit Trainingsgeräten sowie Lager- und Funktionsräumen.

In dem Modellkrankenhaus sollen vielfältige Klinikszenarien unter Alltagsbedingungen analysiert werden: von der Material- über die Energieversorgung bis hin zur informa­tionstechnischen Vernetzung beispielsweise mit angeschlossenen Rehaeinrichtungen oder niedergelassenen Ärzten.

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Auch neue Abläufe oder Verfahren sollen dort künftig mit Blick auf Patientensicherheit und Kostenaufwand bewertet werden. Zu den Anwendungen, die im Labor erprobt werden, zählen zum Beispiel sensorgestützte Assistenzsysteme sowie mobile Funkchips auf Basis von Radio Frequency Identification (RFID), mit denen sich viele Vorgänge im OP überwachen und automatisiert dokumentieren lassen.

Der Ansatz der Forschungs- und Testumgebung sei es, verschiedene Maßnahmen und deren Einfluss auf das „Gesamtsystem Krankenhaus“ umfassend zu bewerten, erklärte die Fraunhofer-Gesellschaft. Offene Fragen sieht sie vor allem bei der datentechnischen Integration verschiedener Informations- und Diagnoseverfahren und beim Umgang mit der ständig anwachsenden Datenflut im klinischen und im Verwaltungsbereich.

An dem Projekt beteiligen sich neben vier Fraunhofer-Instituten aus dem Ruhrgebiet mehr als 80 Industrie-, Netzwerk- und Wissenschaftspartner. Die Leitung liegt beim Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik ISST in Dortmund. © KBr/aerzteblatt.de

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