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Forschungsförderung zahlt sich aus

Montag, 5. August 2013

Frankfurt/M. – Wie wirksam ist die Forschungsförderung der Deutschen Herzstiftung und der Deutschen Stiftung für Herzforschung (DSHF) Ergebnisse darüber liefert eine Studie von Hellmut Oelert, emeritierter Herzchirurg und Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats der DSHF. Im Fokus der Untersuchung stand die Wirksamkeit für die Entwicklung der Herzforschung und für die geförderten Wissenschaftler.

Mit seiner Studie „Aufwand und Wirksamkeit der Forschungsförderung durch die Deutsche Herzstiftung/Deutsche Stiftung für Herzforschung“ hat Oelert den Zeitraum von 2000 bis 2009 untersucht. Es geht dabei um 7,14 Millionen Euro an Fördergeldern.

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164 Wissenschaftler, die im Untersuchungszeitraum gefördert wurden, haben an der Studie teilgenommen, darunter 130 Männer und 34 Frauen im Alter von 25 bis 64 Jahren. Von den Geförderten seien 98,2 Prozent auch im Anschluss an ihre Förderung wissenschaftlich aktiv geblieben, 68,3 Prozent von ihnen auf dem gleichen Themengebiet.

Laut der Untersuchung haben 134 der Forscher im weiteren Verlauf ihrer wissen­schaftlichen Karriere 505 Folgeprojekte selbstständig durchgeführt und etwa 95,8 Millionen Euro eingeworben. Die geförderten Wissenschaftler haben 182 Arbeitsplätze eingerichtet. Die 164 Geförderten haben 1.796 Originalveröffentlichungen angegeben. Bei 1.051 Publikationen davon seien sie Erst- oder Seniorautoren und bei 745 Publikationen Co-Autoren.

Thomas Meinertz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung, sagte, es stelle sich auch im Interesse der Mitglieder und Spender die Frage, in welchem Verhältnis Aufwand und Wirksamkeit der Forschungsförderung zueinander stehen und bezeichnete die Studie als wichtiges Instrument für mehr Transparenz.. © hil/aerzteblatt.de

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