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35 Millionen Deutsche leiden unter Bluthochdruck

Dienstag, 6. August 2013

Heidelberg – Rund 35 Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Hypertonie. Davon erreichen nur etwa 15 Prozent ihre Blutdruckzielwerte. Darauf hat die Deutsche Hochdruckliga (DHL) hingewiesen. „Nur etwa die Hälfte aller Betroffenen weiß von ihrer Erkrankung“, sagt Hermann-Joseph Pavenstädt, Direktor der Medizinischen Klinik und Poliklinik D des Universitätsklinikums Münster und Kongresspräsident des 37. Wissenschaftlichen Kongresses der DHL.

Studien wiesen darauf hin, dass auch chronischer Stress zu dauerhaft hohen Blutdruck­werten führen könne, erläutert Siegfried Eckert, Oberarzt an der Klinik für Kardiologie am Herz- und Diabeteszentrum NRW, Universitätsklinikum der Ruhr-Universität in Bad Oeynhausen. Stress nehme im Arbeits- und Lebensalltag deutlich zu und sei daher immer häufiger Ursache körperlicher Beschwerden, so Eckert weiter.

Hypertensiologen untersuchten daher auch Methoden zum Stressabbau, zum Beispiel durch Musik, Entspannung oder spezielle psychosomatische Therapien, und erprobten, ob sie sich langfristig dafür eignen, zur Blutdrucksenkung beizutragen.

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Nach Prognosen der Welt­gesund­heits­organi­sation (WHO) wird im Jahr 2030 weltweit jeder vierte Todesfall durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen bedingt sein. © hil/aerzteblatt.de

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