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Mannheimer Hautklinik erprobt Lasertechnologie bei chronischen Wunden

Montag, 12. August 2013

Mannheim – Dermatologen der Universitätsmedizin Mannheim (UMM) erproben ein selbst entwickeltes Gerät, das mittels Laserstrahlen Stoffwechselvorgänge in chronischen Ulcera misst. Es soll objektiver als Erfahrungswerte oder als der bloße Augenschein Hinweise auf die Schwere, die mögliche Ursache und damit auf geeignete Behand­lungsmöglichkeiten liefern. Nur drei dieser in Mannheim, Münster und Jena weiter­entwickelten Geräte gibt es bislang in Deutschland.

Bei dem Gerät geben zwei Laser innerhalb von Sekundenbruchteilen Impulse ab, die zeitgleich in einer Körperzelle eintreffen. Detektoren registrieren, wie sich die Moleküle in der Zelle verhalten, was Aufschluss über die Stoffwechselaktivitäten in den oberen Hautschichten liefert.

„Das Gerät funktioniert wie eine optische Biopsie, also wie eine Gewebeprobe, bei der jedoch kein medizintechnisches Instrument in den Körper eindringt, um dort Zellproben zu entnehmen“, erläutert Stefan Schneider, Leitender Oberarzt der Universitätsklinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie in Mannheim.

Laut Schneider kann das Verfahren durch die objektive Bewertung der Wundheilung dazu beitragen, bessere Therapieverfahren zu entwickeln. Laut der Universitätsklinik leiden in Deutschland rund zwei Millionen meist ältere Menschen an einem Ulkus. © hil/aerzteblatt.de

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