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Ärzteschaft

Windhorst fordert mehr Betreuung von Studierenden im praktischen Jahr

Donnerstag, 15. August 2013

Münster – Der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, Theodor Windhorst, fordert, Studierende im praktischen Jahr (PJler) besser zu betreuen. Er reagierte damit auf ein Urteil des Bielefelder Landgerichts, das im Berufungsverfahren das Urteil wegen fahrlässiger Tötung gegen einen damaligen PJler bestätigt hatte. „Leider haben die Richter zunächst mehr Verunsicherung als Klärung geschaffen. Denn junge Ärzte in Ausbildung fragen sich, was sie in Zukunft tun dürfen und was nicht“, so Windhorst.

Laut Approbationsordnung sollen PJler entsprechend ihrem Ausbildungsstand unter Anleitung, Aufsicht und Verantwortung eines ausbildenden Arztes arbeiten und dürfen nicht zu Tätigkeiten herangezogen werden, die ihre Ausbildung nicht fördern.

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„Wir müssen eng an diesen Vorgaben der Approbationsordnung bleiben und über­denken, wie die Rolle der PJler im Arbeitsalltag auf den Stationen unter diesen Bedingungen für alle Seiten nutzbringend und besonders für Patienten und Ärzte in Ausbildung sicher gestaltet werden kann“, fordert Windhorst.

Ziel sei es, den ärztlichen Nachwuchs in Aus- und Weiterbildung auf den Facharzt-Standard hinzuführen. Besonders wichtig sei, dass bereits den Studierenden erfahrene Ärzte als Mentoren an die Seite gegeben würden. „Für diese Aufgabe muss Raum im Krankenhausbetrieb geschaffen werden“, so der Kammerpräsident. © hil/aerzteblatt.de

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