NewsHochschulenDas Thüringen-Stipendium bewährt sich
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Hochschulen

Das Thüringen-Stipendium bewährt sich

Freitag, 16. August 2013

Weimar – 100 Stipendien mit einem Volumen von mehr als einer Millionen Euro hat die „Stiftung zur Förderung ambulanter ärztlicher Versorgung in Thüringen“ bislang an Ärzte in Weiterbildung, die sich künftig in Thüringen niederlassen wollen, genehmigt. „Das Thüringen-Stipendium als ein Baustein zur Sicherung des medizinischen Nachwuchses in der ambulanten Versorgung in Thüringen hat sich etabliert“ sagte die Vorsitzende des Stiftungsbeirates, Annette Rommel. Die Stiftung sei positiv überrascht über den großen Erfolg des Stipendiums. Wichtig sei, dass es auch über das Bundesland hinaus bekannt werde.

Neben der Stipendienvergabe betreut die Stiftung mittlerweile drei allgemeinmedizinische Arztpraxen in ambulant unterversorgten Gebieten, nämlich Gotha, Gräfenthal und Weida. Sie sollen es jungen Ärzten ermöglichen, die Anstellung übergangsweise als Einstieg in die Niederlassung zu nutzen. Allerdings ist es auch möglich, über einen längeren Zeitraum in Anstellung als Hausarzt tätig zu sein. Weitere Stiftungspraxen seien daher für das nächste Jahr geplant.

Das Land Thüringen und die Kassenärztliche Vereinigung (KV) haben die „Stiftung zur Förderung der ambulanten ärztlichen Versorgung in Thüringen“ im Juli 2009 gegründet, um gemeinsam gegen den drohenden Ärztemangel vorzugehen.

Anzeige

Neben dem Thüringen-Stipendium und Arztpraxen als Eigeneinrichtung soll die Stiftung die ambulante ärztliche und psychotherapeutische Weiterbildung fördern und kommunale Angebote zur Niederlassung in ländlichen Gemeinden unterstützen. © hil/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Avatar #68316
hoffmanna
am Freitag, 16. August 2013, 21:52

Ketten erfolgreich angelegt...

Nachdem man sich dann auf das Stipendium eingelassen hat und sich damit zur Niederlassung in Thüringen verpflichtet, investiert man in die Praxisgründung und glaubt dummerweise tatsächlich daran, daß der "Nachwuchs" gewünscht ist und weiterhin anständig behandelt wird. Das Erwachen dann wenige Monate nach der Zulassung zur vertragsärztlichen Tätigkeit: EBM-"Reform" mit absehbaren Honorareinbußen gerade bei den jungen Kollegen, die zwangsläufig eher jüngere Patienten versorgen! Den Businessplan kann man ab Oktober in die Tonne werfen, wenn nach Berechnungen des HÄV knapp 20% Umsatzverlust drohen, damit den älteren Kollegen mehr Geld für deren mit ihnen gealterten Patienten zur Verfügung steht. SO sieht die Förderung aus. Ich rate jedem AiW und Medizinstudenten: Hände weg von der kassenärztlichen Tätigkeit, die "Förderungen" sind nichts als Augenwischerei!
LNS
Anzeige

Fachgebiet

Stellenangebote

    Anzeige

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER