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Regelmäßige Zweitmeinung bei Schilddrüsen­erkrankungen eingeführt

Freitag, 16. August 2013

Hamburg – Patienten der Allgemeinchirurgie in den Asklepios Kliniken Nord und Harburg in Hamburg erhalten künftig bei allen Schilddrüsenerkrankungen eine Zweitmeinung aus der jeweils anderen Klinik. Der Austausch der Daten erfolge über ein internes System, so dass der Patient nur eine Klinik aufsuchen müsse und dennoch die Sicherheit zweier unabhängiger Experten erhalte.

„Gerade bei der Schilddrüse gibt es oft Befunde, bei denen ein unterschiedliches Vorgehen möglich wäre“, sagt Friedrich Kallinowski, der die Allgemeinchirurgie der Asklepios Klinik Harburg leitet. „In der eigenen Abteilung wird die Auffassung des Chefarztes weniger hinterfragt, als in unserer Diskussion.

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Letztlich gibt das uns und den Patienten mehr Sicherheit bei der Behandlung“, erläutert Carolin Tonus, Chefärztin der Allgemeinchirurgie der Asklepios Klinik Nord. Der Einwand, dass zwei Chirurgen, die zur gleichen Klinikkette gehören, zwangsläufig zu einer ähnlichen Einschätzung kommen müssten, bewahrheitet sich laut Tonus nicht. „Denn die Operation ist nur eine Behandlungsmöglichkeit – und meistens die letzte Option“, so die Chirurgin.

Die Asklepios Kliniken Hamburg GmbH ist nach eigenen Angaben das größte Krankenhauscluster an einem Standort in Europa. Die rund 13.000 Mitarbeiter der Kliniken behandeln in der Hansestadt jeden zweiten Krankenhauspatienten. © hil/aerzteblatt.de

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