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Nach Patentauslauf: Große Nachfrage nach Sildenafil-Generika

Dienstag, 20. August 2013

Waldems-Esch – Nach dem Ende des Patentschutzes für den rezeptpflichtigen Wirkstoff Sildenafil (Viagra®), einen sogenannten Phosphodiesterasehemmer (PDE5-Hemmer) zur Behandlung der erektilen Dysfunktion, stehen mittlerweile 22 Generika des Wirkstoffes zur Verfügung. Der Konkurrenzdruck habe nicht nur zu einem Preisverfall, sondern auch zu deutlichen Marktverschiebungen bei den PDE5-Hemmern geführt, berichtet der Gesundheitsinformationsdienstleister Insight Health.

Danach wird der Markt für die PDE5-Hemmer nach Anzahl der Tabletten 50 Tage nach Ablauf des Patentschutzes für Sildenafil inzwischen zu 90 Prozent von Generika beherrscht.

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Sildenafil kam in Deutschland im Oktober 1998 auf den Markt und war somit die erste offiziell zugelassene Substanz aus der Wirkstoffklasse der PDE5-Hemmer zur Behand­lung von Potenzstörungen beim Mann. 2003 erhielten zwei weitere Wirkstoffe, Tadalafil und Vardenafil, ebenfalls eine Zulassung für diese Indikation.

Der Markt der PDE5-Hemmer hat sich laut Insight Health seit Ende Juni um 20 Prozent ausgeweitet, während sich die Marktanteile zwischen den Medikamenten verschoben haben. So konnte der Wirkstoff Sildenafil seinen Marktanteil von 24 Prozent auf mehr als 50 Prozent steigern. Den übrigen Markt in Höhe von 48 Prozent teilen sich die Wirkstoffe Tadalafil und Vardenafil. © hil/aerzteblatt.de

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