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40 Jahre ZB MED als medizinischer Wissenshort

Donnerstag, 22. August 2013

Das Foyer der ZBMED

Köln – In Anwesenheit zahlreicher Gäste aus Politik, Wissenschaft und Medizin hat die Deutsche Zentralbibliothek für Medizin (ZB MED) heute in Köln ihr 40-jähriges Bestehen gefeiert. Seit ihrer Gründung im Jahr 1973 hat sie sich zur weltweit größten Fachbiblio­thek für das Fächerspektrum Medizin, Gesundheit, Ernährungs-, Umwelt- und Agrar­wissenschaften entwickelt. Inzwischen verfügt sie über einen Bestand von 1,6 Millionen Büchern und Zeitschriftenbänden und 27 500 Zeitschriften.

„Unser gemeinsames Ziel ist es, die ZB MED als bundesweit einzigartige wissen­schaft­liche Infrastruktureinrichtung der Leibniz-Familie zu stärken“, sagte Svenja Schulze, Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen in ihrem Grußwort. Als Einrichtung des Landes Nordrhein-Westfalen wird die ZB MED von Bund und Ländern gemeinsam finanziert. Der Bund ist mit 30 Prozent daran beteiligt; allein für 2013 beläuft sich sein Anteil auf circa 3,5 Millionen Euro.

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Die Geschichte der Bibliothek reicht weit zurück: Die Vorläufereinrichtung der ZB MED wurde in Köln im Jahr 1908 als „Bibliothek der Akademie für praktische Medizin“ gegrün­det, mit Wiedergründung der Universität zu Köln 1919 wurde sie als eigene Abteilung in die neue Universitätsbibliothek aufgenommen und überstand in der Folge den zweiten Weltkrieg relativ unbeschadet. Seit ihrer Ausgründung 1973 fungiert die ZB MED weiter als Abteilungsbibliothek Medizin der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln.

Prof. Dr. Karl Ulrich Mayer, Präsident der Leibniz-Gemeinschaft, lobte das Engagement der Fachbibliothek für das Thema Open Access, den freien Zugang zu wissen­schaft­licher Fachliteratur im Internet. So feiert die ZB MED zusammen mit ihrem 40-jährigen Bestehen auch den zehnten Geburtstag des Open-Access-Portals German Medical Science (gms).

Sie betreibt das Portal gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften und dem Deutschen Institut für Medizinische Dokumentation und Information. © KBr/aerzteblatt.de

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