NewsAuslandPharmahersteller Eli Lilly „besorgt“ über Vorwürfe in China
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ausland

Pharmahersteller Eli Lilly „besorgt“ über Vorwürfe in China

Donnerstag, 22. August 2013

Peking  – Der US-Arzneimittelhersteller Eli Lilly hat sich „tief besorgt“ über Korruptions­vorwürfe in China geäußert. Nach Informationen der chinesischen Zeitung 21 Century Business Herald soll das Pharmaunternehmen zwischen 2011 und 2012 rund 30 Millionen Yuan (3,6 Millionen Euro) an Ärzte gezahlt haben, damit sie seine Medikamente verschreiben. Bestechungsgelder und spezielle Zuwendungen seien üblich gewesen, wurde ein früherer Manager zitiert. Der Konzern sagte nach Angaben der Zeitung, wenn die Vorwürfe zuträfen, widerspräche eine solche Praxis den Werten und Grundsätzen von Eli Lilly.

Angesichts weit verbreiteter Korruption im chinesischen Gesundheitswesen ermitteln Chinas Behörden gerade besonders gegen internationale Arzneimittelproduzenten, die auf dem lukrativen Wachstumsmarkt in China tätig sind.

Der Pharmariese GlaxoSmithKline (GSK) musste Ende Juli die Verwicklung von Spitzen­managern in eine Korruptionsaffäre einräumen. Vier chinesische Führungskräfte sind in Haft. Die Ermittler werfen dem britischen Konzern vor, seit sechs Jahren über Mittels­männer in Reisebüros und Beratungsunternehmen rund drei Milliarden Yuan (370 Millionen Euro) an Bestechungsgeldern an Ärzte, Krankenhausmitarbeiter oder hohe Beamte gezahlt zu haben- © hil/aerzteblatt.de

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

7. Juli 2020
Peking – Nach einem Fall von Beulenpest in der nordchinesischen Region Innere Mongolei haben die örtlichen Gesundheitsbehörden die Sicherheitsvorkehrungen verschärft. Der Hirte, bei dem die
Neuer Beulenpestfall in Nordchina
6. Juli 2020
Genf – China hat den Ausbruch einer mysteriösen Lungenkrankheit in Wuhan Anfang des Jahres erst nach zweimaligem Nachfragen der Welt­gesund­heits­organi­sation (WHO) bestätigt. Das geht aus einer
Coronakrise: China bestätigte Fälle in Wuhan erst nach Nachfragen
2. Juli 2020
New York – Der Pharmakonzern Novartis hat sich in den USA im Zusammenhang mit Vorwürfen unzulässiger Zahlungen an Ärzte außergerichtlich auf eine Millionenstrafe geeinigt. Im Rahmen der Vereinbarung
Novartis zahlt Millionen für Vergleich in den USA
1. Juli 2020
Peking – Die Regierung in Peking hat die Aussagekraft einer Studie über ein neues Schweinegrippe-Virus mit Pandemiepotenzial angezweifelt. Experten seien zu dem Schluss gekommen, dass der Umfang der
Chinas Regierung zweifelt Studie zu Schweinegrippe-Virus mit Pandemierisiko an
29. Juni 2020
Mainz – Biontech bekommt unter anderem durch eine Investition von Singapurs Staatsfonds Temasek frisches Geld. Insgesamt bringe eine Privatplatzierung von Aktien bei Temasek und anderen Investoren 250
Biontech erhält 222 Millionen Euro aus Singapur
26. Juni 2020
Paris – Der französische Pharmakonzern Sanofi streicht in Europa 1700 Stellen. Alleine tausend Arbeitsplätze sollen in Frankreich wegfallen, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Sanofi gehört zu
Pharmakonzern Sanofi streicht 1.700 Stellen in Europa
24. Juni 2020
St. Louis – Der US-Pharma- und Konsumgüterkonzern Johnson & Johnson (J&J) kommt im Rechtsstreit um angeblich krebserregende Körperpflegeprodukte glimpflicher davon als bisher gedacht. Ein
LNS LNS

Fachgebiet

Stellenangebote

    Anzeige

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER