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Ausland

Pharmahersteller Eli Lilly „besorgt“ über Vorwürfe in China

Donnerstag, 22. August 2013

Peking  – Der US-Arzneimittelhersteller Eli Lilly hat sich „tief besorgt“ über Korruptions­vorwürfe in China geäußert. Nach Informationen der chinesischen Zeitung 21 Century Business Herald soll das Pharmaunternehmen zwischen 2011 und 2012 rund 30 Millionen Yuan (3,6 Millionen Euro) an Ärzte gezahlt haben, damit sie seine Medikamente verschreiben. Bestechungsgelder und spezielle Zuwendungen seien üblich gewesen, wurde ein früherer Manager zitiert. Der Konzern sagte nach Angaben der Zeitung, wenn die Vorwürfe zuträfen, widerspräche eine solche Praxis den Werten und Grundsätzen von Eli Lilly.

Angesichts weit verbreiteter Korruption im chinesischen Gesundheitswesen ermitteln Chinas Behörden gerade besonders gegen internationale Arzneimittelproduzenten, die auf dem lukrativen Wachstumsmarkt in China tätig sind.

Der Pharmariese GlaxoSmithKline (GSK) musste Ende Juli die Verwicklung von Spitzen­managern in eine Korruptionsaffäre einräumen. Vier chinesische Führungskräfte sind in Haft. Die Ermittler werfen dem britischen Konzern vor, seit sechs Jahren über Mittels­männer in Reisebüros und Beratungsunternehmen rund drei Milliarden Yuan (370 Millionen Euro) an Bestechungsgeldern an Ärzte, Krankenhausmitarbeiter oder hohe Beamte gezahlt zu haben- © hil/aerzteblatt.de

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