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Politik

Kliniken erhalten 150 Millionen Euro für Personal­kostensteigerungen

Dienstag, 27. August 2013

Berlin – Die Krankenhäuser in Deutschland erhalten ab September rund 150 Millionen Euro, um die gestiegenen Personalkosten damit abzufedern. Das hat die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) mit dem Spitzenverband Bund der gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung (GKV) und dem Verband der privaten Kran­ken­ver­siche­rung (PKV) ausgehandelt.

„Das Ergebnis ist eine faire, in partnerschaftlichem Verantwortungsbewusstsein getroffene schnelle Lösung und ein Zeichen dafür, dass die Selbstverwaltung handlungsfähig ist“, erklärten die beiden Verhandlungsführer, Georg Baum, Hauptgeschäftsführer der DKG, und Johann-Magnus von Stackelberg, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des GKV-Spitzenverbandes.

Hintergrund ist die Entscheidung der Koalition, ein Drittel der nicht durch die regelhaften Vergütungssteigerungen gedeckten Personalkostenzuwächse in den Kliniken durch eine sogenannte Tarifausgleichsrate auszugleichen. DKG, GKV-Spitzenverband und PKV-Verband haben sich auf Basis der maßgeblichen Tarifverträge auf eine Anhebung der Fallpauschalenvergütungen um 0,21 Prozent und der Budgets der psychiatrischen Krankenhäuser um 0,26 Prozent für das Jahr 2013 verständigt. Das macht etwa 150 Millionen Euro für die Kliniken aus.

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Zusammen mit den Versorgungszuschlägen, die die Krankenhäuser bereits seit 1. August in Höhe von 250 Millionen Euro erhalten, ist das für das Jahr 2013 von der Koalition beschlossene Hilfspaket für die Krankenhäuser damit umgesetzt. © hil/aerzteblatt.de

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