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Ärzteschaft

Honorareinigung in Westfalen-Lippe

Donnerstag, 29. August 2013

Dortmund – Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Westfalen-Lippe und die gesetzlichen Krankenkassen haben sich auf die Eckpunkte eines neuen Honorarvertrages für das Jahr 2013 geeinigt. Danach stehen den niedergelassenen Ärzten und Psychotherapeuten in diesem Jahr rund 131 Millionen Euro mehr als 2012 zur Verfügung. KV und Kassen begrüßten die Einigung – die Vertragspartner in Westfalen-Lippe hätten damit wieder gezeigt, dass die Selbstverwaltung funktioniere.

Die vereinbarte Steigerung setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen: Die so genannte morbiditätsbedingte Gesamtvergütung steigt 2013 um 4,7 Prozent. Darin enthalten sind regionale Maßnahmen, die die ärztliche Versorgung der Patienten in ländlichen Regionen verbessern und die medizinische Betreuung von Pflegeheim­bewohnern optimieren sollen.

„Mit der zusätzlichen Honorierung unseres professionellen Arzneimittelmanagements, das wir gemeinsam mit den Krankenkassen innovativ weiter entwickeln, konnten wir nunmehr ein Gesamtergebnis erzielen, das sich auf insgesamt rund sechs Prozent summiert“, sagte der Zweite KV-Vorsitzende Gerhard Nordmann.

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Die Krankenkassen betonten, dass Honorarsteigerungen auch künftig mit konkreten Leistungsverbesserungen für die Patienten einhergehen müssten. Der neue Honorarvertrag sei der Grundstein für eine weitere Versorgungsverbesserung der Patienten insbesondere in ländlichen Regionen und in Pflegeheimen. „Damit fließt das Geld künftig noch gezielter dorthin, wo es für die Versorgung der Menschen notwendig ist“, so Martin Litsch, Vorstandsvorsitzender der AOK Nordwest. © hil/aerzteblatt.de

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