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Gynäkologische Dysplasie-Einheit an der MHH zertifiziert

Montag, 2. September 2013

Hannover – Die Gynäkologische Dysplasie-Einheit an der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Medizinischen Hochschule Hannover ist nach den Richtlinien der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert worden. Das berichtet die Klinik heute. „Nach Auskunft der Deutschen Krebsgesellschaft ist dies die erste erfolgreiche Zertifizierung in Deutschland und bestätigt die hohe Qualität unserer Arbeit“, sagte Philipp Soergel, Koordinator der Gynäkologischen Dysplasie-Einheit.

Die Deutsche Krebsgesellschaft hat für das Zertifikat unter anderem die Aus- und Weiterbildung der Ärzte und die Standardvorgehen in Diagnostik, Therapie und Nachsorge geprüft. Wichtig war außerdem, dass die Ärzte genügend hohe Fallzahlen vorweisen konnten.

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Die Dysplasie-Einheit setzt bei ihrer Arbeit unter anderem auf interdisziplinäre Dysplasie-Konferenzen mit Pathologen, Zytologen und Gynäkologen. „Alle Patienten mit widersprüchlichen Befunden werden hier vorgestellt. Ziel ist eine optimale Diagnostik, um die individuelle weiterführende Therapie gut zu planen“, erläuterte Peter Hillemanns, Direktor der Frauenklinik.

Die Impfung gegen humane Papillomviren (HPV) senke das Risiko einer Krebsvorstufe deutlich, trotzdem gebe es noch keine optimale Durchimpfungsrate, so dass in den nächsten Jahrzehnten noch häufig Krebsvorstufen am Gebärmutterhals sowie im Schambereich entstünden, hieß es aus der Klinik. © hil/aerzteblatt.de

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