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Politik

PKV wehrt sich gegen Vorwurf der Beitragsexplosion im Alter

Mittwoch, 4. September 2013

Koblenz – Gegen Vorwürfe, viele Versicherte der privaten Kran­ken­ver­siche­rung (PKV) gerieten im höheren Alter in eine Preisspirale und könnten ihre Beiträge nicht mehr bezahlen, wehrt sich die Debeka, die größte private Kran­ken­ver­siche­rung in Deutsch­land. Die Kasse wies darauf hin, dass sie die Haupttarife der mehr als 2,2 Millionen ausschließlich privat versicherten Mitglieder im kommenden Jahr nicht anheben werde.

„Wir beweisen damit, dass die PKV mit ihrem Kapitaldeckungsverfahren funktioniert und eine solide Kalkulations- und Finanzierungsbasis aufweist“, sagte der Debeka-Vorstands­vorsitzende Uwe Laue. Gerade die älteren Versicherten profitierten zunehmend von beitragsstabilisierenden Maßnahmen, die der Gesetzgeber und die Unternehmen der PKV in den letzten zwei Jahrzehnten geschaffen hätten.

„Seit dem Jahr 2000 liegt die durchschnittliche jährliche Beitragsanpassung für über 80-Jährige bei der Debeka lediglich bei 1,0 Prozent“, erklärte Laue. Bei der Debeka zahlten 0,13 Prozent der Versicherten mehr als den Höchstbeitrag in der gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung, der zurzeit bei rund 610 Euro im Monat liegt.

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„Vor diesem Hintergrund verwundert es nicht, dass in den letzten zwei Jahren nur knapp ein Prozent der bei uns versicherten Rentner ihren Versicherungsschutz reduziert haben, um Beiträge zu sparen“, so der Debeka-Vorsitzende. Bei den Beamten im Ruhestand sei dieser Wert nochmals deutlich geringer. „Diese Zahlen widerlegen auch Behauptungen der AOK, nach denen 41 Prozent der privat versicherten Rentner 2011 und 2012 in Tarife mit geringeren Leistungen gewechselt sein sollen“, betonte Laue. © hil/aerzteblatt.de

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