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Ärzteschaft

KVBW setzt zur Qualitätssicherung auf interdisziplinären Austausch

Freitag, 6. September 2013

Stuttgart – Die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) hat die Bedeu­tung fach- und sektorenübergreifender Qualitätszirkel unterstrichen. Im vergangenen Jahr hatte die KVBW 858 Qualitätszirkel mit rund einer halben Million Euro gefördert. Künftig will die Ständevertretung die Qualitätszirkelarbeit zum noch intensiver betreuen.

Sie sieht vor allem in interdisziplinären oder sektorenübergreifenden Qualitätszirkeln großes Potenzial. „Je besser die Vernetzung zwischen stationärer und ambulanter Behandlung ist, desto zielführender und wirtschaftlicher können wir die knappen Ressourcen für die medizinische Versorgung einsetzen“, betonte KV-Chef Norbert Metke.

Qualitätszirkel sind heute als Qualitätssicherungsmaßnahme aus dem ambulanten medizinischen Bereich nicht mehr wegzudenken. „Wir schätzen, dass jedes zweite Mitglied an einem der 1.200 bis 1.400 Qualitätszirkel teilnimmt“, so der KV-Vorstand. 

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Die Qualitätszirkelarbeit ist ein auf Eigenverantwortung basierendes Verfahren zur Evaluation, Sicherung und Verbesserung der Prozess- und Ergebnisqualität im Sinne der Patienten. Neben den haus- und fachärztlichen sowie psychotherapeutischen Qualitätszirkeln gibt es auch „sonstige Qualitätszirkel“ zu Themen wie Tauchermedizin und Hypnose. © hil/aerzteblatt.de

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