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Schlaganfall-Hilfe rät Senioren zur Grippeimpfung

Mittwoch, 11. September 2013

Gütersloh – Eine Grippeimpfung könnte Senioren auch vor einem Schlaganfall schützen. Darauf hat die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe hingewiesen. „Wir beobachten schon lange, dass Infekte zu einer Häufung von Schlaganfällen führen“, sagte der Bielefelder Neurologe Wolf-Rüdiger Schäbitz, Regionalbeauftragter der Deutschen Schlaganfall-Hilfe. Deshalb gebe es im Herbst und Winter mehr Schlaganfälle als im Sommer.

Infektionen wie Influenza steigerten offensichtlich die Gerinnbarkeit des Blutes. Verkal­kungen lösten sich dann häufiger von den Arterienwänden und bildeten Klumpen. Diese verstopften in den immer kleiner werdenden Gefäßen die Blutzufuhr zum Gehirn. In der Folge könne es zu einem Schlaganfall kommen.

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Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut empfiehlt die Grippe­impfung für die Zeit von September bis November. Impfen lassen sollten sich unter anderem Personen über 60 Jahre, Schwangere ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel, Patienten mit einem Grundleiden wie Diabetes, aber auch medizinisches Personal und Menschen, die in Einrichtungen mit umfangreichem Publikumsverkehr arbeiten.

Laut der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe erleiden rund 270.000 Deutsche jedes Jahr einen Schlaganfall, etwa 200.000 davon sind erstmalige Ereignisse. Rund 20 Prozent der Schlaganfall-Patienten sterben innerhalb von vier Wochen, über 37 Prozent innerhalb eines Jahres. © hil/aerzteblatt.de

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