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Hautklinik des Dresdner Uniklinikums umgezogen

Montag, 16. September 2013

Dresden – Die Klinik für Dermatologie des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden nach seinem Umzug erstmals über einen eigenen OP-Bereich. Außerdem bieten die neuen Räumlichkeiten im Haus 8 des Uniklinikums vor allem den stationären Patienten deutlich mehr Komfort. „Mit dem Umzug sind nun auch die räumlichen Voraus­setzungen für eine konkurrenzfähige Dermatologie auf universitärem Niveau geschaffen“, sagte Klinikdirektor Stefan Beissert. Die Klinik verfügt nun über 48 Betten im vollstationären Bereich sowie sechs tagesklinische Betten – zwei mehr als bisher.

Die Dresdner Dermatologen verstärken mit dem Umzug auch ihr Angebot an innovativen Therapien im Rahmen von Studien. Der dazu neu geschaffene Bereich verfügt über drei Räume. Dort werden Patienten vor allem mit innovativen Medikamenten gegen Metastasen des schwarzen Hautkrebses und gegen Schuppenflechte behandelt.

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Die Krebspatienten erhalten im Rahmen von Studien unter anderem Antikörper, die dafür sorgen sollen, dass das Immunsystem des Menschen diese Krebszellen attackiert. Dazu blockieren sie einen Rezeptor auf der Oberfläche der Krebszellen. Dieser PD-1 genannte Rezeptor sorgt dafür, dass das menschliche Immunsystem die Krebszellen nicht mehr attackiert sondern toleriert. Die Blockade von PD-1 soll die Tumorzellen wieder angreifbar machen. © hil/aerzteblatt.de

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