Vermischtes

Kooperation will Information von Demenzkranken verbessern

Dienstag, 17. September 2013

Berlin/Bonn – Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft Selbsthilfe Demenz (DAlzG) und das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) wollen künftig verstärkt zusammenarbeiten. Ziel ist es, gemeinsame Informationsangebote für Demenzkranke und deren Angehörigen zu entwickeln.

„Durch die Zusammenarbeit verbinden wir unsere Erfahrung aus der Selbsthilfe mit der wissenschaftlichen Expertise des DZNE“, sagt Heike von Lützau-Hohlbein, Erste Vorsitzende der DAlzG. Das bietet unter anderem die Möglichkeit, die Beratung zu vernetzen, um neue Erkenntnisse in der Forschung auch für Betroffene zugänglich zu machen. „Letztlich wollen wir die Information und die Versorgung der Menschen mit Demenz verbessern“, so Lützau-Hohlbein.

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Den Vereinen zufolge leben in Deutschland etwa 1,4 Millionen Menschen mit einer Demenzerkrankung und deren Folgen. Eine Demenz bedeute aber nicht nur für Erkrankte, sondern auch für Angehörige einen massiven Einschnitt in ihrem Leben. „Ein wichtiger Teil des Auftrags des DZNE ist es, die Öffentlichkeit über Forschungser­gebnisse zu informieren.

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft ist hierfür ein idealer Kooperationspartner“, erklärte Pierluigi Nicotera, wissenschaftlicher Vorstand und Vorstandsvorsitzender des DZNE. Das Zentrum, das bundesweit neun Standorte umfasst, kooperiert bereits seit 2012 mit dem Landesverband Mecklenburg-Vorpommern der DAlzG. In diesem Rahmen werden Schulungen für Angehörige von Demenzkranken wissenschaftlich evaluiert.

Dabei untersucht das DZNE, in welcher Weise solche Fortbildungen die häusliche Versorgung demenzkranker Menschen fördern und verbessern können. „Mit der Deutschen Alzheimer Gesellschaft haben wir auf lokaler Ebene schon seit einiger Zeit in Mecklenburg-Vorpommern erfolgreich zusammengearbeitet. Wir freuen uns, diese Partnerschaft nun zu erweitern“, so Nicotera. © hil/aerzteblatt.de

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