NewsÄrzteschaftMammo­graphie-Screening in Westfalen-Lippe auf Wachstumskurs
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ärzteschaft

Mammo­graphie-Screening in Westfalen-Lippe auf Wachstumskurs

Dienstag, 24. September 2013

dpa

Dortmund/Münster – Knapp 58 Prozent Teilnahmequote hat das Mammographie-Screening-Programm in Westfalen-Lippe im vergangenen Jahr erreicht. Insgesamt folgten im vergangenen Jahr über 316.000 Frauen der Einladung der Zentralen Stelle für Mammographie-Screening, die das Programm von Münster aus koordiniert.

2008 lag die Quote bei 52 Prozent, 2010 bei 55 Prozent. „Ich freue mich über diese Entwicklung und hoffe, dass sie auch in Zukunft anhält. Das Mammographie-Screening ist die wirkungsvollste Früherkennungsmaßnahme, die wir im Kampf gegen den Brustkrebs haben“, sagte Wolfgang-Axel Dryden, Erster Vorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL).

Anzeige

In Westfalen-Lippe nutzen vor allem Frauen in Ostwestfalen das Mammographie-Screening. Die Teilnahmequote lag in den dortigen Landkreisen insgesamt bei etwa 62 Prozent. Ähnlich positiv zeigte sich die Situation mit einer Teilnahmequote von über 59 Prozent im Münsterland.

Etwas zurückhaltender waren dagegen die Frauen zwischen Bottrop, Hamm und Hagen: Im Großraum Ruhrgebiet betrug die Teilnahmequote rund 55 Prozent und lag damit leicht unter dem Landesschnitt. Auch im Bereich Südwestfalen nahmen rund 55 Prozent der Frauen die Einladung zum Mammographie-Screening an.

Seit 2005 haben alle Frauen zwischen 50 und 69 Jahren im Turnus von zwei Jahren Anspruch auf eine Mammographie, da Brustkrebs in dieser Altersgruppe besonders häufig auftritt. Die Kosten übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen. © hil/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

18. Juni 2020
Heidelberg – Je niedriger die Zugangshürden sind, desto häufiger nutzen Versicherte Angebote zur Darm­krebs­früh­erken­nung. Das geht aus einer Studie hervor, die Wissenschaftler vom Deutschen
Darmkrebsfrüherkennung: Niedrige Zugangshürden steigern Teilnahmequote
12. Juni 2020
Köln − Bei Verdacht auf ein Prostatakarzinom hat eine Fusionsbiopsie im Vergleich zur bisher üblichen transrektalen oder transperinealen Ultraschallbiopsie keinen höheren Nutzen oder Schaden. Zu
Prostatakrebs: Kein Anhaltspunkt für höheren Nutzen der Fusionsbiopsie
5. Juni 2020
Alexandria – Eine breite Testung auf Mutationen, die mit einem erhöhten Krebsrisiko assoziiert sind, kann zu ungerechtfertigten Operationen führen. So unterzogen sich einige Frauen des
Nach Gentest zu oft die Eierstöcke raus
26. Mai 2020
Warschau −Ein negativer Befund in einer Koloskopie könnte nach den Erfahrungen der polnischen Darmkrebsvorsorge in den Annals of Internal Medicine (2020; DOI: 10.7326/M19-2477) auch über das
Studie: Sorgfältige Koloskopie kann länger als 10 Jahre vor Darmkrebs schützen
25. Mai 2020
Berlin – In seinem Abschlussbericht zu der Frage, ob Männern ohne Verdacht auf Prostatakrebs innerhalb der gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung (GKV) in Deutschland ein Prostatakarzinom-Screening mittels
Früherkennung des Prostatakrebses sollte nicht beim PSA-Test haltmachen
20. Mai 2020
Berlin – In Deutschland haben derzeit 324 Ärzte bundesweit eine Abrechnungsgenehmigung für die Abklärungskolposkopie im Rahmen des neuen Zervixkarzinomscreenings. Darauf hat die Kassenärztliche
Mehr Ärzte dürfen Abklärungskolposkopie vornehmen
20. Mai 2020
Berlin – Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) empfiehlt Patienten, nicht nur bei akuten Beschwerden einen Arzt aufzusuchen, sondern auch
LNS LNS

Fachgebiet

Stellenangebote

    Anzeige

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER