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Ausland

UN machen Druck beim Kampf gegen Armut und Hunger

Dienstag, 24. September 2013

New York – Die Vereinten Nationen blasen zum Endspurt, um ihre sogenannten Jahr­tausendziele bis Ende 2015 erreichen zu können. Viele der im Jahr 2000 vereinbarten Ziele könnten umgesetzt werden, wenn jetzt alle Kräfte mobilisiert würden, sagte UN-Generalsekretär Ban Ki Moon am Montag in New York. „Die Armut geht zurück, die Gesundheitsvorsorge verbessert sich, und die Zahl der Menschen, die lesen und schreiben können, wächst rapide“, sagte er. „Was einst fantastisch und naiv schien, ist jetzt in greifbarer Nähe.“

 Zu den „Millenniumszielen“ gehört es, bis 2015 die Zahl der hungernden Menschen und der Ärmsten, die von weniger als einem Dollar am Tag leben müssen, zu halbieren. Zudem soll die medizinische Versorgung in der Dritten Welt deutlich verbessert und mehr für den Klimaschutz getan werden.

Der UN-Generalsekretär hat schon ein Nachfolgeprogramm mit dem Titel „Ein Leben in Würde für alle“ vorgeschlagen. Auch darüber soll in den nächsten Tagen in New York beraten werden.   Tatsächlich ist die Zahl der Hungernden in den vergangenen Jahren deutlich gesunken. Die größten Erfolge sind in den wachsenden Wirtschaften Südost­asiens zu verzeichnen, zum Beispiel in China.

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In Afrika hingegen, wo die Vereinten Nationen die meiste Mühe und auch das meiste Geld aufwenden, gibt es kaum Fortschritte. „Die Uhr tickt. Wir haben noch 829 Tage und so viel zu tun“, sagte Ban.   Auch die Hilfsorganisation World Vision Deutschland sah erhebliche Fortschritte. „So gab es im Jahr 1990 mehr als zwölf Millionen Kinder unter fünf Jahren, die an vermeidbaren Ursachen starben“, sagte Marwin Meier von der Gruppe. Im Jahr 2012 seien es 6,6 Millionen gewesen. „Aber noch immer sterben zu viele Kinder.“

Unterdessen haben Hilfsorganisationen und Experten, unterstützt von Norwegen und Unicef, ein Programm zum Schutz von Müttern und Kindern vorgeschlagen. Mit zehn einfachen Innovationen könnten jedes Jahr 1,2 Millionen Kinder und Mütter gerettet werden. Dazu zählten Mittel gegen Durchfall, simple Injektionsautomaten zur Impfung und einfache Beatmungsanlagen. © dpa/aerzteblatt.de

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