NewsÄrzteschaftNAV-Virchow-Bund fordert schnelle Umsetzung der neuen GOÄ
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ärzteschaft

NAV-Virchow-Bund fordert schnelle Umsetzung der neuen GOÄ

Mittwoch, 25. September 2013

Berlin – Eine schnelle Umsetzung der neuen Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) hat der NAV-Virchowbund gefordert. Hintergrund ist die Einigung von Bundes­ärzte­kammer und Privatversicherern über deren Eckpunkte. „Wenn sich nun die Vertragspartner weitgehend einig sind, soll und kann sich die Politik nicht verweigern“, erklärte Dirk Heinrich, Bundesvorsitzender des NAV-Virchow-Bundes.

Er forderte, dass die Umsetzung einer neuen GOÄ Priorität bei möglichen Koalitions­gesprächen und im neu besetzen Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium haben müsse: „Eine eigenständige und wirtschaftlich kalkulierte Gebührenordnung ist das Kernmerkmal eines freien Berufes. Kein anderer freier Beruf handelt auf Grundlage einer derart veralteten Preisliste“, so Heinrich.

Gebührenordnung für Ärzte: BÄK und PKV-Verband „weitestgehend“ einig

Die Bundes­ärzte­kammer (BÄK) und der PKV-Verband haben „maßgebliche Eckpunkte einer Rahmenvereinbarung“ zur Novellierung der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) miteinander abgestimmt.

Anzeige

Im Hinblick auf die Konzepte von SPD und Grünen für eine Bürgerversicherung warnte er vor „allen Bestrebungen, eine Zusammenführung der Vergütungssysteme aus privater und gesetzlicher Versicherung zu betreiben“. „Kassen-EBM und GOÄ passen systema­tisch, funktionell und wirtschaftlich nicht zusammen. Wer dies dennoch will, muss mit erheblichem Widerstand der Ärzteschaft rechnen“, betonte der NAV-Vorsitzende. © hil/aerzteblatt.de

Themen:

Kommentare

Die Kommentarfunktion steht zur Zeit nicht zur Verfügung.
LNS
LNS

Fachgebiet

Stellenangebote

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER