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Gynäkologie der Uniklinik Dresden als Endometriosezentrum anerkannt

Montag, 30. September 2013

Dresden – Die Endometriose-Vereinigung Deutschland eV hat die Klinik für Frauen­heilkunde und Geburtshilfe des Universitätsklinikums Dresden als Endometriosezentrum anerkannt. Endometriose ist eine oft mit starken Schmerzen einhergehende chronische aber gutartige Erkrankung. Ausgangspunkt des Leidens ist Gebärmutterschleimhaut, die sich außerhalb der Gebärmutter absiedelt.

Betroffen sind vor allem die Eierstöcke und das Bauchfell, aber auch Eileiter, Darm und Blase können befallen sein. Die Krankheit ist häufig Ursache eines unerfüllten Kinder­wunschs. Zwischen sieben und 15 Prozent aller Frauen im gebärfähigen Alter leiden unter Endometriose.

Eine US-amerikanische Studie geht davon aus, dass aufgrund endometriosebedingter Schmerzen mehr Frauen tageweise krank zu Hause bleiben als durch Migräne. „Trotzdem wird der Krankheit zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Vom Auftreten der ersten Symptome bis zur sicheren Diagnose vergehen im Durchschnitt sechs Jahre“, sagte Pauline Wimberger, Direktorin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe.

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Im Endometriose-Zentrum der Uni-Frauenklinik erfolgt nach ausführlicher Anamnese und Untersuchung die feingewebliche Sicherung der Diagnose per Bauchspiegelung, also minimal-invasiv. Falls komplexere chirurgische Eingriffe notwendig sein sollten, arbeiten die Gynäkologen mit den Ärzteteams der Kliniken für Urologie sowie für Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie zusammen.

Auch die Institute für Radiologie und für Pathologie des Dresdner Uniklinikums gehören zu dem interdisziplinären Netzwerk auf das das Endometriosezentrum zurückgreift. „Auch die Kooperation mit der Schmerzambulanz des Universitätsklinikums ist ein wichtiges Element der umfassenden Versorgung der Patientinnen“, hieß es aus Dresden. © hil/aerzteblatt.de

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