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Urologen für differenzierten Einsatz des PSA-Testes

Montag, 30. September 2013

Dresden – Gegen ein Massenscreening auf prostataspezifisches Antigen (PSA) und für einen differenzierten Einsatz des sogenannten PSA-Tests hat sich die Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) bei ihrem Jahreskongress von 25. bis 28. September 2013 in Dresden ausgesprochen. Sie bezieht sich dabei auf eine in Dresden vorgestellte Aktualisierung der S3-Behandlungsleitlinie zum Prostatakarzinom, die in Kürze verfügbar sein soll.

„Für Männer heißt das, sich ab 45 Jahren zunächst ausführlich über die Früher­kennungs­untersuchungen zu informieren, um sich im Anschluss bewusst dafür oder dagegen entscheiden zu können“ hieß es aus der DGU. Aufklärung für jedermann soll ein neuer PSA-Flyer leisten, den die Fachgesellschaft zum Kongress herausgegeben hat.

Auch das Ressort Gesundheitsinformation beim Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat sich im Frühjahr 2013 mit dem Thema Früher­kennung des Prostatakarzinoms befasst. Darin weist das Institut daraufhin, dass der Test häufig „Krebsgewebe, das nie Beschwerden verursacht hätte“ finde. Die Kölner Epidemiologen haben daher zur Aufklärung ebenfalls Material zum PSA-Test zusammengestellt. © hil/aerzteblatt.de

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