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Politik

Nachwuchsmangel ist im Gesundheitswesen am größten

Mittwoch, 2. Oktober 2013

Berlin – 63 Prozent der Entscheider aus dem Gesundheitswesen berichten von Nach­wuchssorgen – damit hat der Gesundheitssektor im Branchenvergleich die größten Schwierig­keiten, genügend Auszubildende und Trainees zu finden. Das berichtet das Beratungsunternehmen Steria Mummert Consulting in einer Studie namens „Manage­ment­kompass Demografiemanagement“.

Die Studie zeigt, wie Unternehmen dem demografischen Wandel entgegenwirken und die Potenziale älterer Mitarbeiter nutzen. Dafür hat das Beratungsunternehmen im Juli 2013 in Kooperation mit dem IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung 229 Fach- und Führungskräfte aus dem Bereich Personal oder Geschäftsführer befragt.

Danach haben mehr als drei von fünf befragten Entscheidern aus der Gesundheits­branche Schwierigkeiten bei der Besetzung von Nachwuchsstellen. Zusätzlich sehen 58 Prozent auch bei erfahrenen Fachkräften Probleme. „Wenn erfahrene Mitarbeiter abwandern, geht immer Wissen verloren, besonders wenn es nicht rechtzeitig an einen Nachfolger oder Nachwuchskräfte weitergegeben werden kann, weil die Stelle nicht oder erst später neu besetzt wird“, sagt Torsten Kreis, Healthcare-Experte bei Steria Mummert Consulting.

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79 Prozent der Kliniken und Pflegeeinrichtungen schätzen laut der Studie das Risiko als hoch ein, dass durch den Verlust von Know-how und die mögliche fehlende Nachbesetzung von Stellen ein Schaden für ihr Unternehmen entsteht. © hil/aerzteblatt.de

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klausenwächter
am Freitag, 4. Oktober 2013, 19:44

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