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Schwerverletzte in Deutschland exzellent versorgt

Mittwoch, 2. Oktober 2013

dpa

Berlin – Auf die besonders hochwertige Versorgung von Schwerverletzten in Deutschland hat die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) hingewiesen. In Deutschland verletzen sich laut der Fachgesellschaft jährlich etwa bis zu 35.000 Menschen bei Verkehrs-, Arbeits- oder Freizeitunfällen schwer. Die beiden Initiativen TraumaNetzwerk DGU und TraumaRegisterDGU gewährleisteten rund um die Uhr eine leistungsstarke, flächendeckende und qualitätsgesicherte Versorgung dieser Patienten. „Mit dieser Initiative ist Deutschland in der Schwerverletztenversorgung weltweit führend“, hieß es aus der DGU.

In den 1990er Jahren starb etwa jeder vierte Schwerverletzte in der Klinik an den Folgen seiner Verletzungen. Diese hohe Sterberate konnten Unfallchirurgen in den letzten 20 Jahren deutlich verbessern: „Heute überleben neun von zehn dieser Patienten“, erläuterte Reinhard Hoffmann, Präsident der DGU.

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Maßgeblich dazu beigetragen haben die 905 Kliniken im TraumaNetzwerkDGU. Sie zeichnen sich durch bestimmte Ausstattungsmerkmale wie Hubschrauberlandeplatz, Schockraum, Computertomographie, Not-OP, Intensivstation oder Blutbank aus. Außerdem müssen sie eine 24-stündige Verfügbarkeit ihrer hochqualifizierten unfallchirurgischen Fachabteilung oder ihres Schockraumteams vorweisen.

Auch auf größere Ereignisse mit 500 Verletzten sind diese Traumazentren laut der DGU gut vorbereitet. „Rettungsdienste, Kliniken, Rehabilitationseinrichtungen und niedergelassene Ärzte kooperieren in diesem Netzwerk eng abgestimmt miteinander und können Patienten schnell und effizient versorgen“, erklärte Hoffmann,

Das TraumaRegisterDGU ist das weltweit umfangreichste Register zu Schwer­verletzungen, es umfasst derzeit mehr als 100.000 Patientenfälle. Es wurde bereits vor 20 Jahren mit dem Ziel gegründet, die Behandlungsqualität von Schwerverletzten flächendeckend zu sichern und zu standardisieren. Im Register werden wesentliche Informationen zur Versorgung von Schwerverletzten aller teilnehmenden darauf spezialisierten Kliniken erfasst und können individuell ausgewertet werden. © hil/aerzteblatt.de

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