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Deutschland investiert 10,6 Prozent der öffentlichen Ausgaben für Bildung

Montag, 7. Oktober 2013

Berlin – Der Anteil der öffentlichen Ausgaben für Bildung ist in Deutschland zwischen 2005 und 2010 von 10,1 auf 10,6 Prozent der öffentlichen Gesamtausgaben gestiegen. Das berichtet das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Auch der Anteil der Bildungsausgaben von der Grundschule bis zur Hochschule am Bruttoinlands­produkt (BIP) stieg im gleichen Zeitraum. Er belief sich im Jahr 2010 laut dem Ministerium auf rund 7,0 Prozent.

Zusammen mit den ebenfalls wachsenden Forschungsausgaben nähert sich Deutsch­land laut dem BMBF weiter dem Ziel, zehn Prozent des BIP in Bildung und Forschung zu investieren. „Jeder Euro ist gut angelegt, denn er stärkt die Zukunftschancen der jungen Generation“, sagte Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU). Allein in die Fortführung der drei Wissenschaftspakte Hochschulpakt 2020, Exzellenzinitiative sowie Pakt für Forschung und Innovation investiere Deutschland rund 19 Milliarden Euro.

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Gleichzeitig kritisiert das Deutsche Studentenwerk jedoch, dass die BAföG-Sätze deutlich zu niedrig seien. „Ohne schnelle Anpassung drohen ein weiterer Rückgang der Förderquote und der Förderbeträge“, heißt es in einem gemeinsamen Papier des Deutschen Gewerkschaftsbundes und des Deutschen Studentenwerkes.

„Es muss Schluss sein mit einer BAföG-Politik je nach Kassenlage“, forderte DSW-Dieter Timmermann. Er erinnerte daran, dass der BAföG-Bericht der Bundesregierung bereits im Januar 2012 einen Erhöhungsbedarf von mindestens fünf Prozent bei den Bedarfssätzen und von mindestens sechs Prozent bei den Freibeträgen formuliert hatte. © hil/aerzteblatt.de

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