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Schmerzpatienten zieht es vermehrt ins Internet

Freitag, 11. Oktober 2013

Florenz – Obwohl die Qualität von Webseiten zum Thema Schmerz oft zu wünschen übrig lässt, informieren sich chronische Schmerzpatienten oft im Internet über ihr Krank­heitsbild. Das ist das Ergebnis zweier Studien, die jetzt auf dem Kongress der Europäischen Schmerzgesellschaft EFIC in Florenz vorgestellt wurden.

So nutzen laut einer aktuellen Untersuchung der Universitätsklinik Genf viele Menschen mit chronischen Schmerzen Online-Informationen vor allem als Diskussionsgrundlage  mit ihrem Arzt. „Ein Drittel der Befragten gab an, dass sie so das Gefühl hatten, damit bei ihrem Arzt besser und gezielter nachfragen zu können“, verwies Christine Cedraschi, Präsidentin der Schweizerischen Gesellschaft zum Studium des Schmerzes, auf die Studienergebnisse.

Knapp die Hälfte der Befragten traute den Onlineinformationen jedoch nur bedingt und sprach sich für eine Qualitätsevaluierung entsprechender Internetseiten aus. Offenbar aus gutem Grund.

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Schließlich kam eine andere Studie zu dem Ergebnis, dass die durchschnittliche Qualität der Webangebote zum Thema Schmerz Schwächen aufweist. Zwar schnitten etwa 40 Prozent der überprüften Schmerz-Websites bezüglich der Darstellung von Beschwerden und Therapien und wegen interaktiver Optionen gut ab, qualitätsvolle, verständliche Information für Patienten seien aber die Ausnahme, kritisierten die Wissenschaftler. © hil/aerzteblatt.de

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