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Politik

Brandenburg setzt auf ambulante Pflege

Montag, 14. Oktober 2013

Potsdam – Mit der wachsenden Zahl pflegebedürftiger Menschen wächst der Druck auf Angehörige, deren Versorgung trotz Berufstätigkeit sicherzustellen. Brandenburgs Arbeitsminister Günter Baaske (SPD) wirbt darum bei Unternehmen in der Region für Lösungen, mit denen sich beide Pflichten vereinbaren lassen. Konkrete Ansätze dafür wurden nach Angaben seines Ministeriums in den vergangenen Jahren im Rahmen der Initiative „Beruf, Familie, Pflegen“ entwickelt, die nun nach dreijähriger Laufzeit zu Ende geht.

Derzeit gibt es laut seinen Angaben fast 100.000 pflegebedürftige Menschen in Brandenburg. An dem Projekt, das vom Land und mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert wurde, beteiligten sich laut Ministerium rund 1.500 Firmen und etwa 800 Beschäftigte. Ziel war es, in kleinen Unternehmen tragfähige Lösungen zu entwickeln.

In etwa 100 Unternehmen seien betriebliche Erklärungen realisiert worden, sagte ein Ministeriumssprecher. Rund 180 Beschäftigte, die einen Angehörigen pflegen, seien beraten oder betreut worden. In mehr als jedem fünften Fall sei eine Entlastung erreicht worden - beispielsweise durch die Hilfe von Ehrenamtlichen.

Brandenburgs Sozialministerium setzt vor allem auf ambulante Pflege. Derzeit werden den Angaben zufolge 77 Prozent der Pflegebedürftigen im Land zu Hause versorgt. In etwa 45 Prozent der Fälle geschieht dies ausschließlich von Angehörigen - obwohl rund ein Drittel von diesen berufstätig ist. © dpa/aerzteblatt.de

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