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Medizin

Antibiotikaeinsatz in der Viehzucht geht leicht zurück

Mittwoch, 16. Oktober 2013

London – Der Verbrauch von Antibitotika in der Viehzucht geht dem jüngsten Bericht der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) zufolge erstmals leicht zurück. Laut dem Report der European Surveillance of Veterinary Antimicrobial Consumption (ESVAC) wurden im Berichtsjahr 2011 in 25 Ländern der EU insgesamt 8.481 Tonnen Antibiotika in der Viehzucht eingesetzt.

Darunter waren erneut Cephalosporine der dritten und vierten Generation, Fluor­chinolone und Makrolide, die die Welt­gesund­heits­organi­sation als „Critically Important Antimicrobials“ einstuft und die nach Möglichkeit für die Humanmedizin reserviert werden sollten.

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Der Anteil dieser drei Wirkstoffgruppen lag bei 0,2 Prozent, 1,6 Prozent und 8 Prozent, Dabei gibt es Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern. Fluorchinolone und Makrolide werden in einigen Ländern fast gar nicht eingesetzt, in anderen Ländern beträgt der Anteil etwa 14 Prozent.

Insgesamt war der Antibiotikaeinsatz in der Viehwirtschaft leicht rückgängig. In den einzelnen Ländern sank der Anteil 2011 um 0,4 bis 28 Prozent, es sei aber noch zu früh, um von einem definitiven Trend zu sprechen, heißt es in der Pressemitteilung der EMA. © rme/aerzteblatt.de

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