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Ärzteschaft

An flächendeckender Versorgung arbeiten

Freitag, 18. Oktober 2013

Münster – Der gesundheitspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Jens Spahn, will aktuelle Versorgungsstrukturen verstärkt auf den Prüfstand stellen. Im Rahmen einer Veranstaltung in Münster stellte der Politiker vor allem die flächen­deckende Versorgung ländlicher Regionen infrage. Angesichts der demografischen Entwicklung sei zu überlegen, ob eine flächendeckende Versorgung überhaupt sinnvoll sei, wenn die ländliche Bevölkerung kontinuierlich schrumpfe.

Flexiblere Lösungen und neue Ideen seien auch bei der Ausbildung in Erwägung zu ziehen, um eine qualitativ hochwertige Versorgungssituation zu gewährleisten: „Nicht nur die Abiturnote sollte als Grundlage dienen, sondern auch die Motivation zur Arbeit am Menschen beziehungsweise im Gesundheitswesen“, forderte Spahn.

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Darüber hinaus empfahl der Experte, den gesundheitspolitischen Blick für die Region zu schärfen. Gute Gesundheitspolitik richte sich immer nach der Region. „Es hängt so viel von diesem Miteinander zwischen den Akteuren und gemeinsamen Projekten ab“, erklärte Spahn. © hil/aerzteblatt.de

Kommentare

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Avatar #104037
popert
am Samstag, 19. Oktober 2013, 00:16

Wieviel ist der CDU eine medizinische Versorgung wert?

"...sei zu überlegen, ob eine flächendeckende Versorgung überhaupt sinnvoll sei..."
Diese Satz ist sehr erschreckend - will die CDU so ihre Stammwähler auf dem Land loswerden? Oder will Herr Spahn nur deutlich machen, dass er lieber nicht im Ge­sund­heits­mi­nis­terium arbeiten möchte?
Oder möchte Herr Spahn im nächsten Interview gerne erläutern, wie er sich eine medizinische Mindestversorgung vorstellt?
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