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Uniklinik Jena baut Zentrale Notaufnahme aus

Montag, 21. Oktober 2013

Jena – Einen neuen sogenannten Schockraum hat die Zentralen Notaufnahme des Universitätsklinikums Jena (UKJ) in Betrieb genommen. Dort versorgen Ärzte und Pflegepersonal in Lebensgefahr schwebende Patienten bei Ihrer Ankunft im Kranken­haus. Kernaufgabe des medizinischen Teams ist es dabei, den vital bedrohlichen Zustand der Patienten zu überwinden. Es ist der dritte Notfallraum dieser Art, über den die Notaufnahme verfügt.

„Natürlich müssen nicht alle Patienten im Schockraum behandelt werden“, erklärt Christian Hohenstein, Leiter der Notaufnahme. „Wenn es aber notwendig ist, können wir auch im Schockraum erste lebensrettende Eingriffe durchführen. Daher ist es wichtig, dass jeder Handgriff sitzt. Denn natürlich besteht ein großer Zeitdruck.“

Das Uniklinikum hat daher das Ordnungssystem in den Schockräumen umgestellt: Auf den Schränken kleben in verschiedenen Farben großflächige Buchstaben: A; B; C; D; E. Der Buchstabe A zum Beispiel steht für „Airway“. „Also befinden sich in dem Schrank alle Gegenstände und Verbrauchsmaterialien, die für die Atmungsunterstützung des Patienten im Notfall wichtig sind“, so Hohenstein.

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Der Vorteil dieses System: „Auch Teammitglieder, die noch nie in dem Schockraum gearbeitet haben, wissen, in welchen Schränken was zu finden ist.“ Der UKJ-Notfall­mediziner geht davon aus, dass sich dieser Standard bald bundesweit durchsetzt: Die entsprechenden Fachgesellschaften empfehlen bereits diese Systematik, bei der Bundeswehr und in anderen Ländern sei es ein gängiges System. © hil/aerzteblatt.de

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