Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ärzteschaft

Deklaration von Helsinki: Studienteilnehmer besser vor Gefahren schützen

Montag, 21. Oktober 2013

Berlin – „Wir wollen Teilnehmer von medizinischen Studien besser vor möglichen Gefahren schützen und ihnen im Schadensfall leichter zu ihrem Recht verhelfen.“ Das sagte der Präsident der Bundes­ärzte­kammer, Frank Ulrich Montgomery, nach Verabschiedung der revidierten Version der Deklaration von Helsinki durch die 64. Generalversammlung des Weltärztebundes am 19. Oktober im brasilianischen Fortaleza.

„Die Deklaration definiert einen besseren Schutz, insbesondere für vulnerable Gruppen, fordert präzisere und spezifischere Anforderungen für Maßnahmen nach Abschluss einer Studie und zieht erstmalig den Aspekt von Kompensationen für Geschädigte mit ein“, berichtete Montgomery. Neu sei auch die Forderung, dass jede medizinische Studie registriert werden sollte und nicht nur klinische Studien.

Die Bundes­ärzte­kammer hatte den Vorsitz der internationalen Arbeitsgruppe, die mit der Überarbeitung betraut worden war. Die Deklaration von Helsinki ist eines der wichtigsten Dokumente des Weltärztebundes. Sie beschreibt ethische Prinzipien der medizinischen Forschung am Menschen. Im nächsten Jahr wird ihr 50-jähriges Bestehen gefeiert. Die revidierte Version der Deklaration ist im englischen Original auf der Internetseite des Weltärztebundes abrufbar. © Kli/aerzteblatt.de

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Nachrichten zum Thema

16.08.17
Beschleunigte Zulassung: Lasche Post-Marketing-Prü­fungen von Arzneimitteln und Medizinprodukten in der Kritik
London/San Francisco – Die US-Arzneimittelagentur FDA hat in den vergangenen Jahren die Zulassung von innovativen Medikamenten beschleunigt und die Standards für die Prüfung von modifizierten......
14.08.17
Arzneimittel­zulassung international harmonisieren
Basel – Bei der Zulassung neuer Arzneimittel gibt es international große Unterschiede, was die Ressourcen der Behörden, die Geschwindigkeit der Zulassungsprozesse und die Kosten für die Pharmafirmen......
11.07.17
IQWiG: Evidenzbasierte Medizin hat sich noch lange nicht durchgesetzt
Köln – Auf Angriffe gegen wissenschaftliche Standards in der Medizin hat der Leiter des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), Jürgen Windeler, im neuen......
30.06.17
Studienregister­wechsel stellt Finanzierung sicher
Köln – Das Deutsche Register Klinischer Studien (DRKS) wechselt zum 1. Juli dauerhaft zum Deutschen Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI). Das DRKS wurde lange Zeit am......
12.06.17
BIA 10-2474: Erste Erklärungen für Todesfälle in Phase-1-Studie
Leiden – Die schweren Hirnschädigungen, zu denen es im Januar 2016 in Frankreich bei ersten klinischen Tests eines vermeintlich harmlosen Fettsäureamid-Hydrolase-Inhibitors kam, sind möglicherweise......
17.05.17
Unerwünschte Arzneimittel­wirkungen auch von Erwartungen abhängig
London – Patienten, die nicht wissen, dass sie ein Statin einnehmen, zeigen weniger Nebenwirkungen als diejenigen, die sich der Wirkungen und Nebenwirkungen des Medikaments, das sie einnehmen, bewusst......
04.04.17
Medikamentenversuche in Basler Psychiatrie
Basel – An der Psychiatrischen Klinik in Basel hat es in der Nachkriegszeit regelmäßig Medikamententests an Patienten gegeben. Es sollen deutlich mehr als 1.000 Menschen betroffen sein, hieß es in......

Fachgebiet

Anzeige

Themen suchen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Y
Z
Suchen

Weitere...

Login

Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

E-Mail

Passwort

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Anzeige