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Organisation Save the Children: Niger drückte Kindersterblich­keitsrate seit 1990 am stärksten

Mittwoch, 23. Oktober 2013

dpa

New York – Das westafrikanische Land Niger ist nach Angaben der Nichtregierungs­organisation Save the Children der Staat, der seine Kindersterblichkeitsrate seit 1990 im weltweiten Vergleich am stärksten gesenkt hat. In einer heute veröffentlichten Studie der Organisation befinden sich auch Liberia, Ruanda, Indonesien, Madagaskar Indien, China, Ägypten, Tansania und Mosambik in der Spitzengruppe. Am anderen Ende der Skala listet die Organisation Haiti, Papua-Neuguinea und Äquatorialguinea auf. Untersucht wurden die 75 Länder mit der höchsten Kindersterblichkeit.  

Die Sterblichkeitsrate bei Kindern im Alter unter fünf Jahren ist im Niger, einem der ärmsten Länder der Erde, nach wie vor hoch. Sie konnte seit 1990 aber um zwei Drittel verringert werden: Damals starben von 1.000 lebend geborenen Kindern 326, im Jahr 2012 waren es 114 pro 1.000 - eine immer noch hohe, aber um zwei Drittel niedrigere Rate. Der relative Erfolg verdankt sich vor allem Ernährungsprogrammen und unentgeltlichen Betreuungsangeboten für schwangere Frauen und Kleinkinder.  

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Vier Millionen Kinder hätten nach Angaben der Organisation gerettet werden können, wenn die Schere zwischen Arm und Reich nicht so weit auseinanderklaffen würde. Doch in Afrika südlich der Sahara, wo die meisten Kindestode passieren, gebe es extreme Unterschiede in der Einkommensverteilung und damit auch bei den Überlebenschancen.  

Save the Children rief die Regierungen auf, nationale Gesundheitspläne zugunsten aller Kinder aufzulegen, einschließlich Neugeborener. Außerdem müsse jedes Kind die Nahrung bekommen, die es „zum Überleben und Gedeihen" benötige. © afp/aerzteblatt.de

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