NewsPolitikPharmazeutische Industrie fordert Abschaffung des Preismoratoriums
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Politik

Pharmazeutische Industrie fordert Abschaffung des Preismoratoriums

Freitag, 25. Oktober 2013

Berlin – Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) hat den Verband der Ersatzkassen (vdek) scharf kritisiert. Hintergrund ist eine Aussage der vdek-Vorstands­vorsitzenden Ulrike Elsner, die an die neue Bundesregierung appelliert hatte, es beim Preismoratorium sowie beim Herstellerrabatt von 16 Prozent auf patentgeschützte Arzneimittel zu belassen.

Diese Forderungen sind nach Ansicht des BPI „populistisch und zeigen deutlich, dass diese Kassen von der Situation der pharmazeutischen Industrie keine Ahnung haben“. Solche Ideen könnten nur an Schreibtischen von Bürokraten geboren werden, die die betriebswirtschaftlichen Realitäten nicht kennen, so der Verband.

Anzeige

Ihm zufolge sind seit dreieinhalb Jahren Preisanpassungen praktisch nicht möglich, die Kosten für Energie, Personal und Rohstoffe steigen aber trotzdem. Der Verband fordert deshalb, die staatlichen Zwangsmaßnahmen gegen die pharmazeutische Industrie zu beenden. „Die Belastungen sind insbesondere für mittelständische Unternehmen, die ihren Umsatz zu großen Teilen auf dem deutschen Markt erzielen, nicht mehr zu schultern“, heißt es dazu aus dem BPI. © hil/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Nachrichten zum Thema

12. September 2018
Berlin – Am 16. Oktober verliert das weltweit umsatzstärkste Medikament Adalimumab (Humira) des Pharamkonzerns AbbVie in Europa seinen Patentschutz. Allein in Deutschland wurde mit Adalimumab, das vor
Wettlauf um Rheumapatienten nach Patentablauf von Adalimumab
8. August 2018
Frankfurt am Main/Darmstadt – Der Chef des Darmstädter Pharma- und Chemiekonzerns Merck, Stefan Oschmann, fordert neue erfolgsabhängige Bezahlmodelle für Arzneimittel. Im Gesundheitssystem herrsche
Zahlen je Behandlungserfolg: Merck-Chef will neue Preismodelle
30. Juli 2018
Frankfurt am Main – Nach harscher Kritik von US-Präsident Donald Trump an hohen Medikamentenpreisen in den USA machen jetzt auch deutsche Pharmakonzerne Zugeständnisse. Sie folgen einer Reihe von
Keine Preiserhöhungen: Deutsche Pharmakonzerne beugen sich Trump
20. Juli 2018
New York – Die harsche Kritik von US-Präsident Donald Trump an der Preispolitik von Pharmakonzernen zeigt in der Branche immer mehr Wirkung. Nach der Zusage des US-Unternehmens Pfizer und des
Preissenkung: Merck & Co. knickt vor Trump ein
19. Juli 2018
Zürich – Nach der Ankündigung des Novartis-Chefs Vas Narasimhan, in diesem Jahr die Preise für Medikamente in den USA nicht zu erhöhen, hat sich US-Präsident Donald Trump über den
Trump bedankt sich bei Industrie für Verzicht auf Preiserhöhungen
11. Juli 2018
Berlin – Die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DHGO) hat die Bestätigung des Bundessozialgerichts (BSG) in Kassel für die Mischpreisbildung bei neuen Arzneimitteln
Onkologen begrüßen „Ja“ zur Mischpreisbildung
11. Juli 2018
New York – Pfizer will nach heftiger Kritik von US-Präsident Donald Trump bestimmte Preiserhöhungen für Arzneimittel aussetzen. Nach „ausführlichen Diskussionen“ mit Trump habe man sich entschlossen,

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Anzeige

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER