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Patentverluste belasten Pharmakonzern Pfizer

Dienstag, 29. Oktober 2013

New York – Der US-Pharmakonzern Pfizer hat im dritten Quartal wegen harter Konkurrenz erneut einen deutlichen Gewinnrückgang verbucht. Der Überschuss des in einem umfangreichen Konzernumbau steckenden Unternehmens brach um fast ein Fünftel auf 2,6 Milliarden Dollar (knapp 1,9 Milliarden Euro) ein.

Für das laufende Geschäftsjahr schraubte Konzernchef Ian Read die Umsatz­erwar­tungen nach unten: Pfizer rechnet nun mit Einnahmen in Höhe von 50,8 bis 51,8 Milliarden Dollar (Vorjahr: 59 Milliarden Dollar). Damit wurde die obere Grenze um eine Milliarde abgesenkt.

Trotz der Belastungen durch Patentverluste habe sich Pfizer aber gut geschlagen, sagte Read am Dienstag bei Vorlage der Zahlen in New York. Vor Sonderposten übertraf der Hersteller der Potenzpille Viagra mit einem Ergebnis je Aktie von 0,58 Dollar – ein Plus von 16 Prozent – die Erwartungen der Wall Street.

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Der Konzern steht wegen des Ablaufs der Exklusivität für den Blutfettsenker Lipitor vor schwierigen Zeiten. Read will den Konzern in drei Geschäftsbereiche reorganisieren: Eine Sparte für patentgeschützte Arzneimittel, Impfstoffe und Krebsmedikamente, eine zweite für rezeptfreie Medikamente und eine dritte für Arzneien, deren Patentschutz bereits abgelaufen ist oder bald ablaufen wird. Die neue Struktur soll Anfang 2014 greifen. © dpa/aerzteblatt.de

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