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Politik

Privatisiertes Klinikum Offenbach will 350 Stellen streichen

Dienstag, 29. Oktober 2013

Offenbach – Mit einem radikalen Abbau von 350 Stellen soll das hoch verschuldete Klinikum Offenbach wieder profitabel werden. Gestrichen werden sollen Jobs im Service-Bereich wie Reinigung, Technik, Archiv und Poststelle, teilte das Krankenhaus heute mit. Ärzte und Pfleger seien vom Abbau jeder siebten Stelle ausgenommen. Das Klinikum hat rund 2.300 Mitarbeiter. Verhandlungen mit dem Betriebsrat sollen im November beginnen.

Zu den Einsparungen gebe es keine Alternative, meinte Geschäftsführer Jens Schick in einer Mitteilung. „Die Kosten für Service und Betrieb sind trotz der vor Jahren erfolgten Auslagerung des Personals in eine Servicegesellschaft viel zu hoch. Ohne spürbare Reduzierungen im Personalbereich rücken schwarze Zahlen in Offenbach in weite Ferne - und das hätte negative Auswirkungen auf alle Mitarbeiter.“

Die gestrichenen Bereiche sollen entweder von externen Anbietern übernommen werden oder vom neuen Träger des einst kommunalen Hospitals. Der private Krankenhaus-Konzern Sana hat das Klinikum zum 1. Juli von der Stadt Offenbach übernommen. © dpa/aerzteblatt.de

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