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Politik

Rehaverbände legen Positionspapier vor

Dienstag, 29. Oktober 2013

Köln – Für die neue Bundesregierung gibt es im Bereich der Rehabilitation vier zentrale Aufgabenfelder. Dieser Ansicht sind maßgebliche Rehaverbände, unter anderem die Deutsche Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation (DEGEMED) und der Bundesverband Geriatrie (BV Geriatrie). Sie fordern unter anderem ein Direktverordnungsrecht von Rehabilitation zulasten der Krankenkassen für niedergelassene Ärzte.

In ihrem gemeinsamen Positionspapier wenden sich die Organisationen an die Bundestagsabgeordneten von CDU, CSU und SPD sowie an die Verhandler des Koalitionsvertrages.

Neben einem besseren Zugang zu Rehabilitationsbehandlungen fordern die Unter­zeichner die Stärkung des Grundsatzes „Reha vor Pflege“. Die Schnitt­stellenprobleme zwischen Kranken- und Pflegeversicherung müssten beseitigt werden.

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Darüber hinaus müsse die Budgetsystematik der Rentenversicherung im Bereich Reha überarbeitet werden. Außerdem sehen die Verbände die Forderung nach einer leistungsgerechten und transparenten Vergütung – unabhängig vom Kostenträger – als dringend an.

Neben DEGEMED und BV Geriatrie haben der Bundesverband für stationäre Suchtkrankenhilfe und der Fachverband Sucht das Positionspapier unterzeichnet. 

Ein Positionspapier mit ähnlichen Forderungen haben der Bundesverband Deutscher Privatkliniken und der Sozialverband VdK Deutschland gemeinsam mit weiteren Verbänden vorgelegt. © BH/aerzteblatt.de

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