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Deutsches Rotes Kreuz feiert 150-jähriges Jubiläum

Donnerstag, 31. Oktober 2013

Rudolf Seiters /dpa

Berlin/Stuttgart – Mit einem großen Festakt hat das Rote Kreuz in Deutschland heute in der Stuttgarter Liederhalle sein 150-jähriges Jubiläum begangen. Rund 1.800 Gäste waren der Einladung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) gefolgt, darunter die baden-württembergische Ministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren, Katrin Altpeter (SPD), Vertreter von Nichtregierungsorganisationen und internationaler Rotkreuz-Schwesterorganisationen, Unternehmenspartnern, DRK-Landesverbänden und der Blutspendedienste.

„In Deutschland hat das Rote Kreuz einen historischen Beitrag dazu geleistet, dass sich eine bürgerliche Gesellschaft entwickelte, die ihre Geschicke selbst in die Hand nahm und nicht alles dem Staat überließ“, würdigte Bundespräsident Joachim Gauck in einer Festrede die Arbeit der Nationalen Hilfsorganisation. Das DRK stehe damit in einer Reihe mit anderen Institutionen der bürgerschaftlichen Selbstorganisation: den freien Wohlfahrtsverbänden, den freien Gewerkschaften und den eigenständigen Industrie- und Handelskammern.

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DRK-Präsident Rudolf Seiters hob den Stellenwert der ehrenamtlichen Arbeit für die deutsche Gesellschaft hervor: „In den nächsten Jahrzehnten wird es darauf ankommen, dem demografischen Wandel zu begegnen und die junge Generation für ein bürger­schaftliches Engagement zu gewinnen.“ Er dankte den 400.000 ehrenamtlichen Helfern, den 3,5 Millionen Mitgliedern, 140.000 hauptamtlichen Mitarbeitern und den Millionen Menschen, die das Deutsche Rote Kreuz mit Spenden unterstützen, für ihr Engagement für Menschen in Not.

„Vom Hilfswerk für verwundete Soldaten hat sich das Rote Kreuz zur größten humanitären Organisation entwickelt, die auf der ganzen Welt menschliches Leiden abzuwenden und zu lindern sucht – ein einmaliges weltweites Netzwerk neutraler und freiwilliger Hilfe, das in 189 Ländern Millionen ehrenamtliche Helfer und Mitglieder und Hunderttausende hauptberufliche Mitarbeiter vereint.“, so Seiters in seiner Rede zur Geschichte der Hilfsorganisation. © hil/aerzteblatt.de

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